Das Wetter stoppt die Läufer nicht

  • Weitere
    schließen
  • schließen

Trotz Wind und Regen: Die virtuelle Veranstaltung der DJK Gmünd lockt zu Beginn viele Athleten auf die Strecken. Organisator Tim Schwarzkopf freut sich über 830 Meldungen.

Damit hatte Tim Schwarzkopf nicht gerechnet: Dass an den ersten beiden Tagen des 35. virtuellen Gmünder Stadtlaufs so viele Teilnehmer auf die Zeitenjagd gehen. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Start", sagt der Organisator der DJK Gmünd. Wohl wissend dass die Bestzeiten alle wackeln. Denn einige Favoriten warten auf bessere äußere Bedingungen.

Starker Wind im Remstal, dazu immer wieder Regenschauer – gutes Laufwetter sieht anders aus. Trotzdem haben gut 150 Athleten die drei Strecken beim Stadtlauf bereits absolviert. Und ein großer Teil kommt noch. "Wir haben 830 Meldungen bekommen, das ist hervorragend", sagt Schwarzkopf. Und einige wollen sich jetzt noch nachmelden. "Das ist nicht einfach, der 10-Kilometer-Lauf beispielsweise ist ausgebucht." Gerade über diese Distanz ist die virtuelle Variante kein Hindernis. "Im Jahr 2018 hatten wir über 10 Kilometer 470 Meldungen, dieses Jahr sind es gut 400." Was Schwarzkopf besonders freut: dass auch die Resonanz auf der 5-Kilometer-Strecke so groß ist. "Diese Distanz ist in diesem Jahr neu, und wegen der großen Resonanz werde ich mich mit meinem Team besprechen, ob wir das auch in den kommenden Jahren anbieten", so der Organisator der DJK Gmünd.

"Gewinner der Pandemie"

Ohnehin zählt Tim Schwarzkopf den Laufsport zu den "Gewinnern der Pandemie". Er habe noch nie so viele Menschen joggen sehen. "Die Leute spüren, dass Sport im Freien gut ist." Er geht sogar noch einen Schritt weiter: "In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Laufveranstaltungen rückläufig, eventuell findet hier eine Gegenbewegung statt ..." Der 35. Gmünder Stadtlauf ist zumindest ein gutes Beispiel dafür. Wobei Schwarzkopf natürlich hofft, dass es die letzte virtuelle Veranstaltung bleibt. "Ich würde mir wünschen, dass die Läufer schon beim Alb Marathon im Oktober wieder gemeinsam auf die Strecken dürfen." Vielleicht nicht alle auf einmal, aber "in Blockstarts mit 30, 40 Läufern pro Block".

830 Meldungen sind hervorragend.

Tim Schwarzkopf Organisator DJK Gmünd

Zunächst aber geht's beim Gmünder Stadtlauf virtuell weiter. Bis kommenden Sonntag haben die Läufer und Läuferinnen die Chance, auf die Strecken zu gehen. Und die bisherigen Bestzeiten zu unterbieten.

Rangliste nach zwei Tagen: 21,1 Kilometer: Männer: 1. Paul Tezlaw 1:25,49 Stunden, 2. David Wetzel 1:25,50, 3. Matthias Eisele 1:28,05 Frauen: 1. Lisa Schulz 1:33,48 Stunden, 2. Lena Strobel 1:54,22, 3. Corinne Dalferth 1:56,35 10 Kilometer: Männer: 1. Deyebe Abraha 34:39 Minuten, 2. Elias Tomas Gabure 35:05, 3. Steffen Krebs 35:12 Frauen: 1. Petra Kübler 44:00 Minuten, 2. Manuela Lingel 44:54, 3. Manuela Penteker 45:22 5 Kilometer: Männer: 1. Heiko Kannenberg 29:55 Minuten, 2. Manuel Herkommer 32:39, 3. Alois Hermann Nusko 44:45 Frauen: 1. Sophie Kost 22:53 Minuten, 2. Lea Saur 27:44, 3. Jana Graf 28:59

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL