Kommentar:

Den Dämpfer wegstecken

  • schließen

Zur Situation bei der

Das haben sich die Normannen sicherlich anders vorgestellt. Die guten Ergebnisse und Auftritte in der Vorbereitungsphase - vor allem gegen die drei Oberligisten - nährten im Schwerzer insgeheim die Hoffnung, in der Rückrunde vollends zur Spitzengruppe aufschließen zu können. Diese Hoffnung hat gleich zum Auftakt einen gewaltigen Dämpfer erhalten. Das hat Daniel Stölzel richtig auf den Punkt gebracht. Der FCN-Innenverteidiger war nicht der Einzige, der nach dem Schlusspfiff völlig frustriert auf der Bank am Spielfeldrand gesessen hatte, um die bittere 0:2-Niederlage zu verdauen. 
Wer in die Gesichter des Spieler geblickt hat, weiß, dass das Ergebnis auf sie wirkte wie ein Schlag in die Magengrube. Den gilt es jetzt erst einmal zu verdauen. Für Chefcoach Zlatko Blaskic und seinen Betreuerstab bedeutet dies, dass Aufbauarbeit zu leisten ist auch im mentalen Bereich.
Der Auftritt am Samstag hat gezeigt: Die Normannia ist noch nicht so weit, um ganz nach vorne reinzustoßen. Was dieser jungen engagiert zu Werke gehenden Mannschaft noch fehlt, ist nicht nur Konstanz, sondern vor allem die Cleverness, das gegnerische Abwehrbollwerk zu knacken, auf das Topteams einer Liga gegen schlechter platzierte Mannschaften immer wieder treffen werden. Da ist geschicktes taktisches Verhalten gefragt, gepaart mit durchaus robusterem Vorgehen. 18 Spiele bleiben noch in dieser Saison, um daran zu arbeiten. Kopf hoch!

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

Kommentare