Den Turbo zu spät gezündet

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Handball Damen der SG2H der Württembergliga Begegnung gegen die HSG Fridingen.

Zu spät kamen die Damen der SG Hofen/Hüttlingen in Remshalden auf Touren und verloren 19:22. Am Montag kommt Schwaikheim.

Hüttlingen.

Nach einem guten Auftakt beim Auswärtsspiel in Remshalden und einem langen Durchhänger blieb der erhoffte Sieg am Ende aus. Mit einer 19:22-Niederlage mussten die Damen der SG2H sich in der Stegwiesenhalle in Remshalden geschlagen geben. Die Chance auf einen Sieg wäre nicht nur dagewesen, sondern zum Greifen nah. Am Montag (1. November) empfangen die Handballdamen der SG Hofen/Hüttlingen um 15 Uhr in der Limeshalle in Hüttlingen die SF Schwaikheim.

Dann soll es anders gemacht werden als in Remshalden, wo der Kampfmodus erst in der letzten Viertelstunden eingeschaltet worden war. Unbegreiflich, da die Konkurrentinnen im selben Viertel der Rangliste standen. Nach einer 1:4 Führung in den ersten 7 Minuten hat man die Lage zu einfach eingeschätzt. Die Torhüterinnen hatten wieder einmal einen unglaublich starke Phase. Obwohl die Offensive auf Seiten der Hofen/Hüttlinger Mädels nicht auf Höchstform lief, konnte man trotzdem den ein oder anderen Angriff der Remshaldener gekonnt abwehren.

Die Torausbeute, ein erneutes Problem der Damen von Trainer Oppold und Ilg, machte dem Spielstand zu schaffen. Man konnte sich kaum eingestehen, mit Hilfe all den Vorlagen und Balleroberungen nichts damit anfangen zu können. Das Spiel verlief fast ohne erste oder zweite Welle. Mit einem passiven Spielverhalten und keinen Sprints zum Tor verließ die Mannschaft den Platz zur Halbzeitpause mit einem 12:7.

Während die nächsten zehn Minuten so weiter vor sich hin plätscherten, kam der Ruck durch die Mannschaft zwar richtig, aber zu spät. Eine starke Nina Funk aus der A-Jugend ging mit ihrem dynamischen Angriffsverhalten zur Lücke mit gutem Beispiel voraus. Das Team verbesserte von Sekunde zu Sekunde sein Offensivverhalten. Lediglich zwei Tore gelangen nur noch den Remshaldenern während der letzten 15 Minuten. Wäre die Mannschaft nur etwas früher zu Potte gekommen, wäre noch etwas möglich gewesen. Mit einem harten Endkampf korrigierte die Mannschaft der Grün/Roten das Endergebnis auf 22:19.

Wohl wissend, dass es einige Hürden zu überwinden gab, aber ebenso sicher, dass die individuelle Qualität vorhanden ist, trainiert man nun gezielter. Mit Feuer in den Augen, muss das nächste Spiel von Sekunde Null an begonnen werden. Darüber ist sich die Mannschaft einig. Der Anfang soll am Montag gegen Schwaikheim gemacht werden.

SG2H: Vierkorn, Fürst, Hirzel, Algaba (3/2), Schlossbach (1), Bauer (6), Bieg( 5), Halilovic, L. Funk, Cardullo, Pabst, Törner (1), N. Funk (3)

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