Der 16. Mann ist ein Jugendspieler

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FCN-Cheftrainer Zlatko Blaskic
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Die Gmünder Normannia steht wieder im Training und hat mit U19-Spieler Din Subasic exakt die WFV geforderten 16 Spieler im Kader, um am Samstag in Sindelfingen zu spielen.

Schwäbisch Gmünd.

Der Fußball schreibt verrückte Geschichten. Wenn 16 Spielerinnen beziehungsweise Spieler im Kader einer Fußballmannschaft als einsatzfähig gewertet werden, dann wird die Partie nicht abgesagt. Nicht wegen Corona jedenfalls. Denn so sehen es die neuesten Corona-Bestimmungen des Württembergischen Fußballverbandes vor. Stand jetzt hat die Gmünder Normannia exakt 16 Spieler für das bevorstehende Verbandsligaspiel am Samstag (15:30 Uhr) beim VfL Sindelfingen zur Verfügung. Der 16. Mann ist A-Juniorenspieler Din Subasic, der im WFV-Pokalspiel gegen den VfR Aalen (1:2 nach Verlängerung) eingewechselt wurde. Es war sein bislang einziger Einsatz für die Verbandsligaelf aus Schwäbisch Gmünd. Für den Verband zählt der 19-Jährige dennoch seither offiziell zum Verbandsligakader der Normannen. Ohne ihn wären es nur 15 Spieler, die mit Blick auf das bevorstehende Spiel am Samstag zählen würden. Es wäre dann ein Grund für eine erneute Spielabsage.

„Ich gehe davon aus, dass wir am Samstag spielen werden“, sagt Stephan Fichter. der Sportliche Leiter der Normannia, die am Dienstagabend das Training wieder aufgenommen hat. Weil einige Spieler in der vergangenen Woche positiv auf Corona getestet worden waren, war der Trainingsbetrieb im Schwerzer seit dem vergangenen Montag ausgesetzt und das Verbandsligaspiel gegen Türkgücü Neu-Ulm abgesetzt worden.

Die Situation in der Elf von FCN-Chefcoach Zlatko Blaskic hat sich zwar gebessert. Noch immer aber befinden sich Spieler in 14-tägiger Quaratäne. Schon heute ist deshalb klar. Der FCN wird in Sindelfingen nicht mit der gewohnten Startelf antreten. Dennoch sei er „positiv gestimmt“, sagt Stephan Fichter und betont: „Wir wollen spielen.“ Denn: „Ich habe großes Vertrauen in alle unsere Spieler. Und wir rechnen uns in Sindelfingen durchaus etwas aus.“

Alle Spieler haben sich in der vergangenen Woche nach individuellen Trainingsvorgaben des Trainers zuhause fit gehalten. Jetzt gelte es zu hoffen, „dass kein weiterer Erkrankter dazukommt.“ Mit der sofortigen Einstellung des Mannschaftstrainings vor einer Woche habe der Verein sein Möglichstes getan - mehr als offiziell verlangt worden war - , um weitere Corona-Fälle zu verhindern.

Da die positiven Tests von unterschiedlichen Tagen stammen, kommen die noch in Quarantäne befindlichen Spieler auch zu unterschiedlichen Zeiten ins Team zurück.

Flutlichtspiel am 27. Oktober gegen Neu-Ulm

Das am vergangenen Samstag abgesetzte Heimspiel der Normannia gegen Türkgücü Neu-Ulm hat der WFV bereits wieder angesetzt. Der Tabellenzehnte Normannia Gmünd wird den derzeitigen punktgleichen Tabellennachbarn Neu-Ulm (Neunter mit ebenfalls 14 Zählern) am Mittwoch, 27. Oktober, um 19 Uhr auf dem Kunstrasen des Normanniastadions empfangen.

Ich habe großes Vertrauen in alle unsere Spieler.“

Stephan Fichter, Sportlicher Leiter der Normannia

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