Der Fußball ist schon immer sein Leben

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Bernhard Dangelmaier

Betreuer Bernhard Dangelmaier vom FC Normannia Gmünd feiert an diesem Montag seinen 70. Geburtstag.

Schwäbisch Gmünd. Er steht beim 1. FC Normannia Gmünd nicht auf dem Feld und dennoch wäre der Spiel- und Trainingsbetrieb beim Verbandsligisten ohne ihn kaum möglich. Im Spielberichtsbogen wird Bernhard Dangelmaier als „Offizieller“ aufgelistet und so sitzt er auch bei den Spielen der Normannen auf der Mannschaftsbank, von Spielleiter Claus-Jörg Krischke wird er meist als „Herr der Bälle“ tituliert, doch greift diese Bezeichnung viel zu kurz,denn seit 11 Jahren ist er bei den Aktiven eigentlich Mädchen für Alles.

„Bernie“, wie er von allen gerufen wird, selbst nennt sich Betreuer und Freund der Mannschaft. Er sagt: „Jede Mannschaft braucht einen Ansprech-Partner zwischen Trainer, Funktionsteam und den Spielern: so sehe ich mich, zu mir kann jeder Spieler kommen.“ Dangelmaier kümmert sich aber auch drumherum um sehr viel: Er organisiert einen reibungslosen Trainingsablauf. „Ich richte eben alles her, was zum Training und Spiel gehört.“

Dangelmaier kam zur Saison 2009/10 mit dem Zorniger-Nachfolger Lothar Mattner zur Normannia. Während Mattner nach nur einer Saison von Gmünd zum SSV Reutlingen wechselte, blieb Bernie der Normannia treu. Eigentlich ist Bernhard Dangelmaier Schorndorfer, er war sehr früh schon Jugendtrainer bei den Schorndorfer Vereinen: VfL und TuS und dann bei der SG Schorndorf. „Ich habe die A-, B- und C-Jugend in Schorndorf trainiert. Später war ich aktiv als Schiedsrichter unterwegs. Außerdem als Assistent-Trainer in der Landesliga unter Trainer Lothar Mattner. Dazwischen auch immer mal wieder Betreuer in der Jugend und bei den Aktiven.“ Freizeit hatte er nur wenig, weil „mein Leben war und ist bis heute der Fußball“. Nicht umsonst wurde ihm der höchste Preis, den die SG Schorndorf verleihen kann, zuteil. Nämlich den Richard-Kaphan-Preis. Und: Dangelmaier ist zugleich Sponsor des FCN: „Mir liegt auch die Jugend sehr am Herzen, daher unterstütze ich eine Mannschaft von uns mit Trikots.“ cjk

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