Sportmosaik Alexander Haag über eine Vertragsverlängerung und eine goldene Erinnerung

Der letzte Gmünder bleibt Aalener

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Alexander Haag

Seit dem Weggang von Tim Grupp im vergangenen Sommer ist Ali Odabas der einzige Schwäbisch Gmünder beim VfR Aalen. Und der 28-Jährige wird seine Geburtsstadt auch noch länger beim Fußball-Regionalligisten vertreten. Gleich um zwei Jahre hat der Innenverteidiger nun seinen Vertrag nun verlängert - plus Option auf ein weiteres Jahr. „Ich fühle mich beim Verein und in der Mannschaft sehr wohl, und ich freue mich sehr auf zwei weitere Jahre beim VfR Aalen“, sagt Odabas, der nicht nur Leistungsträger auf dem Platz, sondern auch stellvertretender Kapitän ist.

„Ali ist sportlich und persönlich sehr wichtig für die Mannschaft“, sagt VfR-Geschäftsführer Giuseppe Lepore.

Am Donnerstag vor exakt fünf Jahren stand sie ganz oben: Carina Vogt hat am 24. Februar 2017 bei der Weltmeisterschaft in Lahti Gold im Einzel gewonnen. 98,5 Meter und 96,5 Meter reichten am Ende für den Titelgewinn - mit gerade einmal 2,0 Punkten Vorsprung auf die Japanerin Yuki Ito, die Silber holte. Dritte wurde Sara Takanashi. Es war nicht der einzige Triumph bei der WM in Finnland: Wenige Tage danach gewann die Skispringerin des SC Degenfeld auch im Mixed Gold. Es waren die WM-Titel Nummer drei und vier. Der fünfte und letzte folgte zwei Jahre später in Seefeld mit dem Team.

Zurück zum Ballsport. Genauer: zum Handball. Der TSB-Torhüter Daniel Mühleisen ist einer der großen Stützpfeiler seiner Mannschaft. Die Top-Leistungen von Spiel zu Spiel kommen aber nicht von ungefähr. Sein Erfolgsgeheimnis klingt dabei denkbar einfach: „Zunächst einmal trainiere ich fleißig, und es macht richtig Spaß mit dieser jungen Mannschaft jede Woche das Beste aus sich herauszuholen“, sagt Mühleisen. „Dazu kommt, dass ich mir selbst nicht mehr einen so großen Druck mache wie in den vergangenen Jahren.“ Der Keeper bereitet sich außerdem akribisch per Videoanalyse auf seine Gegner vor. „Das sind bestimmt ein bis zwei Stunden jede Woche. Ich schaue mir die letzten zwei Spiele unseres Gegners an.“

Im Februar 2017 wurden dem damaligen Drittligisten VfR Aalen am grünen Tisch 9 Punkte abgezogen. Grund: die Insolvenz. Dasselbe Schicksal passierte nun dem Drittligisten Türkgücü München. Statt 9 wurden dem klammen Verein sogar 11 Punkte abgezogen, wegen eines Verstoßes gegen die Lizenzauflagen, da die Liquiditätslücke nicht fristgerecht bis 20. Januar geschlossen wurde. Nie zuvor wurden einem Club in den oberen vier Ligen mehr Punkte abgezogen.

Die weltbesten Rennradfahrer um den Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar duellieren sich bei der UEA-Tour in den Emiraten. Zur Etappe mit Start und Ziel in Madinat Zayed wurde Simon Gegenheimer als VIP-Gast eingeflogen. Der Aalener Mountainbike-Manager und amtierende Sprint-Weltmeister genießt in Abu Dhabi ein hohes Ansehen. In knapp zwei Monaten ist er dann selbst in Abu Dhabi am Start: beim Weltcup-Auftakt.

Davor sind die Fahrer des Racingteams Aalen aber noch weltweit im Einsatz. Simon Gegenheimer und Marion Fromberger starten vom 18. bis 20. März beim „French Cup“ in Marseille. Die beiden Aalener gehen sowohl beim Sprint- als auch beim Cross-Country-Rennen an den Start. Von Frankreich geht's direkt über New York nach Florida, wo die nächsten Rennen anstehen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat steht dann die Reise nach Abu Dhabi an. „Wir wollen frühzeitig dort sein, um uns zu akklimatisieren“, sagt Teamchef Steffen Thum. Marion Fromberger drückt's anders aus: „Wir müssen nur kurz heim zum Wäsche waschen ...“

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