Der Ostalbkracher steigt in Hofherrnweiler

+
Essingen (schwarz) vs TSG Hofherrnweiler Kopfball zum 2:0 für Essingen
  • schließen

Die Faber-Elf empfängt am Samstag um 15 Uhr den Nachbarn aus Essingen zum Spitzenspiel.

Aalen-Hofherrnweiler. An diesem Samstag ist es soweit. In der Verbandsliga steht das erste Ostalb-Derby des neuen Jahres an. Um 15 Uhr trifft die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auf den TSV Essingen.
Die TSG ist mit einem Last-Minute-Sieg gegen den TSV Berg in die Rückrunde gestartet. Die Mannschaft von Patrick Faber gewann mit 2:1 und hat nun schon 35 Punkte gesammelt. Das sind nur zwei weniger, als der TSV Essingen auf der Habenseite hat. In der Aalener Weststadt kommt es nun also, wie schon in der vergangenen Woche, zu einem Nachbarschaftsduell in der Tabelle. Die TSG belegt Rang fünf und der TSV Platz vier. „Wir haben relativ früh unglücklich das 0:1 kassiert und mussten wieder einmal einem Rückstand hinterherlaufen. Meine Jungs haben sich von dem Rückstand aber nicht beirren lassen und das großartig gemacht. Wir haben weiter mutig gespielt. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss haben wir verdient den Ausgleich gemacht. In der Nachspielzeit fiel dann sogar noch der 2:1-Siegtreffer“, blickte TSG-Trainer Patrick Faber auf den ersten Liga-Auftritt im Jahr 2022 zurück. Faber betonte dabei, dass es nicht nur Glück ist, solch ein spätes Tor zu erzielen, sondern mentale Stärke. „Zu meiner Mannschaft habe ich gesagt, dass man bis zur letzten Sekunde an den Sieg glauben muss. Uns sind in dieser Saison bereits drei ganz späte Siegtreffer gelungen – davor noch gegen den FC Wangen und gegen den FSV Hollenbach. Wenn das in dieser Häufigkeit vorkommt, ist es kein Zufall, sondern eine Eigenschaft des Teams“, so Faber.
Der TSV Essingen dagegen musste einen Dämpfer hinnehmen. Beim 1. FC Heiningen spielte die Nachspielzeit auch eine entscheidende Rolle – allerdings zum Nachteil für die Mannschaft von Stephan Baierl. Man gab den Sieg nämlich noch aus den Händen und trennte sich letztlich „nur“ 2:2. „Dass wir die Führung nicht über die Ziellinie bringen konnte, lag an unserem eigenen Unvermögen. Aus fünf bis sechs hundertprozentigen Chancen, haben wir in der zweiten Hälfte nicht das 3:1 nachlegen können. Im Fußball kann es immer passieren, dass man dann stattdessen ein Gegentor kassiert. Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, das dritte Tor nicht nachzulegen – dann wäre der Deckel drauf gewesen“, erklärte Essingens Trainer Stephan Baierl. Nun möchte der TSV im Derby bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2022 einfahren. Betrachtet man rein die Statistik, geht die Baierl-Truppe als klarer Favorit in diese Partie. Alle bisherigen vier Partien konnten die Essinger für sich entscheiden: Dabei siegte man immer mit mindestens zwei Toren Unterschied. Im Hinspiel gab es ein deutliches 5:0. Doch die Zeiten haben sich geändert – und am Samstag treten zwei Mannschaften, die sich fast auf Augenhöhe begegnen, gegeneinander an.  

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Kommentare