Der Spitzenreiter kommt

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Normannia verliert trotz 2:0 Pausenführung mit 3:2 in der Nachspielzeit gegen den TSV Heimerdingen
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Der 1. FC Normannia Gmünd trifft an diesem Samstag auf den SSV Ehingen-Süd. Los geht es um 14.30 Uhr.

Schwäbisch Gmünd

Von einem Extrem ins andere: Während für den 1. FC Normannia Gmünd in der vergangenen Woche das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten VfB Friedrichshafen (3:0-Sieg) anstand, geht es nun an diesem Samstag zuhause gegen den Spitzenreiter SSV Ehingen-Süd. Anstoß ist um 14.30 Uhr.

Die bisherige Saison der Normannia gleicht einer wahren Achterbahnfahrt: In bislang 16 Spielen gab es acht Siege, sechs Niederlagen und zwei Unentschieden. Dabei wechselten sich, mit Ausnahme zum Saisonstart, Sieg und Niederlage fast immer ab. Mehr als zwei Erfolge (aber auch Niederlagen) in Serie gab es in dieser Saison bislang noch nicht. „Die zwei Heimniederlagen gegen Pfullingen und Heimerdingen drücken mir ein wenig auf dem Schuh. Wenn wir diese Partien gewonnen hätten, wären wir sehr gut dabei. Stattdessen haben wir zwei ganz schlechte zweite Halbzeiten gezeigt“, berichtete Normannias Trainer Zlatko Blaskic. Aktuell rangiert die Normannia mit 26 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.

Nun kommt mit dem SSV Ehingen-Süd der Spitzenreiter der Verbandsliga - und mit 47 Toren das offensivstärkste Team nach Schwäbisch Gmünd. „Offensiv ist der SSV Ehingen-Süd mit großem Abstand die beste Mannschaft der Liga. Sie spielen einen tollen Fußball und stehen völlig zu Recht da oben. Da kommt eine ganz starke Truppe auf uns zu. Wenn der Gegner im Spiel gewinnt, müssen wir unsere Kompaktheit herstellen, schnell hinter den Ball kommen und unser Offensivspiel auf den Platz bringen. Nur so können wir gegen sie bestehen“, so Blaskic. Eine Statistik sollte allen Normannen-Anhängern besonders Mut machen: Drei, der bislang vier Saisonniederlagen kassierte der SSV auswärts. Dazu ist auch die Abwehr des Spitzenreiters nicht die Allerstabilste. In 16 Spielen gab es bereits 24 Gegentore. Zum Vergleich: Die schärfsten Verfolger haben allesamt deutlich weniger kassiert. Der Zweite FC Holzhausen 17, der Dritte TSV Essingen 15 und der Vierte FSV Hollenbach sogar erst 14.

Seit dem Aufstieg der Ehinger in die Verbandsliga vor vier Jahren, gab es zwischen beiden Mannschaften insgesamt vier Duelle. Die Bilanz der Normannia ist dabei ziemlich ausgeglichen: ein Sieg, zwei Niederlagen und ein Unentschieden. Der bislang einzige Normannen-Sieg hatte es in sich: Mit 9:1 wurde der SSV nach Hause geschickt. Unter anderem erzielte Felix Bauer damals drei Tore. Auch in anderer Hinsicht war dieses Spiel etwas Besonderes. Es fand am 7. März vergangenen Jahres statt – also nur wenige Tage bevor die Corona-Pandemie so richtig zuschlug.

Da kommt eine starke Truppe auf uns zu.“

Zlatko Blaskic, Trainer Normannia

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