Der Tabellenführer ist zu Gast auf der Höhe

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TSGV Waldstetten(blau) - FC Blaubeuren

Der TSGV Waldstetten begrüßt am Samstag den TSV Oberensingen.

Waldstetten. Das 1:2 beim TV Echterdingen gehörte für den Fußball-Landesligisten TSGV Waldstetten neuerlich in die Kategorie: vermeidbar. Lange nachkarten aber möchte man nun nicht mehr beim TSGV, denn die nächste Hürde wartet bereits – und die könnte aktuell höher kaum sein. Zu Gast sein wird am Samstag (14.30 Uhr) im Stadion „Auf der Höhe“ der Tabellenführer TSV Oberensingen.

„In dieser Saison scheint bei Oberensingen alles zu passen. Die Mischung von Offensive und Defensive sowie Jung und Alt scheint zu stimmen und nach all den Spielen sind sie für mich der absolute Topfavorit auf den Titel in unserer Liga“, sagt Waldstettens Trainer Bernd Maier. Die Waldstetter sind nach der Niederlage in Echterdingen auf den siebten Rang abgerutscht, sieben Punkte weniger hat die Maier-Elf als der kommende Gast. An die Partie in der vergangenen Saison erinnert man sich gerne, obwohl man mit 0:1 verlor. Nach wenigen Minuten sah Ralph Molner Rot wegen einer Notbremse, in Unterzahl aber spielten sich die Waldstetter richtig gute Chancen heraus, dominierten die Partie phasenweise, unterlagen am Ende aber dann doch – jedoch erhobenen Hauptes. Dies soll nun wieder der Fall sein, wenn möglich jedoch mit elf Kickern auf dem Feld.

Marcel Waibel ist fraglich für dieses wichtige Spiel, dafür ist Jonas Kleinmann wieder da, er war zuletzt beruflich verhindert. Kleinmann aber hat vor der Partie nicht trainieren können, Maier möchte abwarten, wie fit er ist. Roberto Nicolosi laboriert noch an seinem Muskelfaserriss und ebenfalls fraglich ist Robin Eißele, der in Echterdingen einen Schlag abbekommen hatte. Dafür kehren Ivo Braun und Vinzenz Rembs zurück, letzterer hat in dieser Woche nun endlich wieder mit der Mannschaft trainieren können. Ihn warf eine Bauchmuskelverletzung mehrere Wochen zurück.

Maier weiß zwar um die Schwere der Aufgabe, weiß aber auch um die Qualität im eigenen Kader. „Oberensingen ist vor allem gefährlich, wenn man den Spielern Platz lässt. Diesen Platz dürfen wir dem TSV nicht lassen. Da müssen wir clever sein“, sagt Maier – und in einem Spiel sei schließlich immer alles möglich. Der TSV hatte zuletzt gegen Neresheim verloren, „aber wir wissen ja auch, wie schwierig es gegen Neresheim ist, zu kicken“, so Maier. Wenngleich natürlich der erste Platz des kommenden Gegners eine starke Aussagekraft habe, möchte man sich selbst gar nicht so an Tabellenplätzen orientieren. „Wir möchten einfach so viele Punkte bis zur Pause holen, wie möglich“, sagt der TSGV-Trainer. Und das gilt auch für die Partie gegen Oberensingen, denn da sind schließlich auch wieder drei in der Verlosung.

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