Der TSV Essingen mit bösen Erinnerungen

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Der TSV Essingen will gegen den FC Wangen die Hinspielniederlage vergessen machen.

Essingen empfängt den FC Wangen am Samstag um 14 Uhr.

Essingen. Wenn Fußball-Verbandsligist TSV Essingen an den FC Wangen denkt, dann sind das keine guten Erinnerungen: Die Wangener waren es in der Hinrunde, die es nach einer langen Essinger Siegesserie schafften, den TSV mit 2:1 zu schlagen. Nun tritt der FCW an diesem Samstag (14 Uhr) im Schönbrunnenstadion an.

Mit einem 2:0 gegen Sindelfingen und einem 1:1 beim VfL Pfullingen ist Simon Köpf als neuer Übungsleiter der Essinger in seine Aufgabe gestartet. Nach dem 1:1, was Köpf als leistungsgerecht einordnete, ärgerte sich der TSV-Coach dennoch: „Wir haben eine wirklich gute erste Halbzeit gespielt und hatten alles im Griff. In der zweiten Halbzeit dann aber ist irgendwie der Faden gerissen und der Gegentreffer war sicherlich vermeidbar.“

Vor den eigenen Zuschauern möchte man im Heimspiel wieder die Fäden in den Händen halten. Die Wangener rangieren derzeit auf dem 13. Rang, einen Platz vor der roten Zone, 30 Zähler wurden gesammelt. Im Vergleich zu den weiteren Mannschaften im Tabellenkeller, fällt auf: Mit nur 38 Gegentreffern zeigen die Wangener, dass sie nur schwerlich zu überwinden sind, es ist im Tabellenkeller der mit Abstand beste Wert. „Wangen ist eine sehr stabile Mannschaft, tritt also sehr kompakt und vor allem als Team auf“, so Köpf.

Personell muss diesmal etwas improvisiert werden. Top-Torschütze Niklas Weißenberger wird mit einer Gelb-Roten Karte fehlen. Dazu fällt Yamoussa Camara noch einmal wegen seiner Risswunde am Schienbein aus. Patrick Funk ist zwar wieder langsam ins Training eingestiegen, ein Einsatz ist wegen seiner Blessur am Hüftbeuger allerdings noch ungewiss. Ebenso der Einsatz von Steffen Lang, der über Knieprobleme klagt. Dennoch geht der TSV optimistisch in diese Partie.

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