Die Cracks sind froh, endlich wieder Turnier zu spielen

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Früher Topspieler, nun beobachtender Fachmann: Der ehemalige Daviscup-Spieler Andreas Beck kommt zum Turnier.

26. Kocher-Cup in Oberkochen – das FILA-Turnier verspricht vier Tage Spitzentennis.

Am kommenden Donnerstag um 10 Uhr startet die Qualifikation für den 26. Kocher-Cup des Tennisclubs Oberkochen. Zuschauer dürfen sich auf vier Tage Spitztennis in Oberkochen freuen. Was beim FILA-Turnier bis Sonntag auf dem Programm steht.

"Es wird ein Großereignis, die Meldeliste verspricht sehr gutes Tennis", sagt Turnierdirektor Hubert Wunderle. Wie bereits im Vorfeld vermutet, nützt die Spitzenklasse des deutschen Tennissports das FILA-Turnier, um angesichts der monatelang fehlenden Turnierpraxis die Kräfte miteinander zu messen. "Wir haben eine hochkarätige Besetzung an Bord", freut sich Wunderle.

Spieler aus vielen Ländern

Bereits in der 26. Auflage startet der Kochercup als Turnierreihe des Deutschen Tennisbunds – ein inzwischen überregional bedeutsames Turnier mit Spitzenspielern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Spanien, Italien, der Slowakei und aus Österreich. Ein Preisgeld in Gesamthöhe von 8500 Euro ist ausgelobt. Der Cup-Sieger wird 2100 Euro einstreichen, der Finalist 1500 Euro und die beiden Verlierer der Halbfinal-Spiele können sich über siebenhundert Euro freuen.

Die Qualifikationsspiele für das 32er-Einzelfeld der Herren beginnt am Donnerstag um zehn Uhr, tags darauf ab zehn Uhr werden die beiden ersten Runden des Hauptfelds ausgespielt und am Samstag - ebenfalls ab 10 Uhr - steigen die Viertel- und Halbfinalspiele auf den Courts in der Kreuzmühle. Vor dem sonntäglichen Finale (Beginn: 14 Uhr) findet ab 11 Uhr ein Weißwurstfrühstück statt. Bei einer Tombola, die ab Freitag geöffnet ist, können die Besucher wertvolle Preise im Gesamtwert von 1500 Euro gewinnen.

Die Favoriten

Der Veranstalter weist nachdrücklich darauf hin, dass das Turnier mit einem von den Behörden angeforderten Hygiene-Konzept durchgeführt wird und nach den aktuell gültigen Corona-Regeln genehmigt wurde. Jeder Besucher sollte eine Mund-Nasen-Schutzmaske mitführen.

Ein Blick aufs Teilnehmerfeld: Ein Alt-Bekannter ist mir Marko Lenz dabei, der immer mit vorne zu finden war und den Kocher-Cup auch schon gewonnen hat. Er wird es schwer haben heuer, denn die Konkurrenz ist top. Als Mitfavoriten gelten Sebastian Prechtel (DTB-Rang 41) aus Nürnberg, Lenz´ Vereinskollege Johannes Willems vom THC Wolfsberg-Pforzheim (DTB 32) und Niklas Schell vom TC Bald Vilbel (Rang 49). Nicht zu verachten ist auch Jordi Walder aus Dortmund (DTB 53), der im letzten Jahr einen mächtigen Sprung nach vorne gemacht hat.

Für die Zuschauer wird es auch außerhalb der Courts interessant. Nicht ohne Stolz verweist Turnierdirektor Wunderle auf die Präsenz des ehemaligen ATP-Profis und Daviscup-Spielers Andreas Beck, der einige seiner Schützlinge während des viertägigen Turniers beobachten will. Andy Beck wird sich künftig um die sportliche Entwicklung der Kaderspieler aus Württemberg kümmern.

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