„Die drei Punkte zu Hause sind unser Ziel“

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Trainer Frank Schmidt (Heidenheim) GER, FC Hansa Rostock gegen 1. FC Heidenheim, Fussball, DFB-Pokal, 1. Runde, Saison 2021/2022, 08.08.2021 (DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI-VIDEO).

Dieses Mal soll's gegen Hansa Rostock klappen

Heidenheim. Der Cheftrainer des 1. FC Heidenheim Frank Schmidt ging auf der Pressekonferenz vor der Partie in der 2. Bundesliga gegen Hansa Rostock auf die vergangene DFB-Pokalpartie, die Vorgehensweise gegen Rostock und die Personalsituation ein.

Zur Personalsituation

„Tim Siersleben wird uns für diese Woche wieder nicht zur Verfügung stehen“, beginnt der Trainer die Pressekonferenz vor dem Heimspiel. Und er fügt hinzu: „Bei Tim wurde Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert. Zum Glück nicht mit so einem schweren Verlauf, allerdings wird es schon noch zwei bis drei Wochen dauern, bis er uns wieder zur Verfügung steht. Ansonsten sind alle Spieler bis auf Gianni Mollo im Training.“ Mollo befindet sich nach einem Kreuzbandriss in Reha.

Zur vergangenen Pokalpartie

Zum Pokalspiel in Rostock findet Schmidt deutliche Worte: „Wir sind im Pokal ausgeschieden, was mich ganz ehrlich immer noch ‚ankotzt‘. Wir sind, trotz eines formidablen Auftritts, aus unterschiedlichen Gründen ausgeschieden. Wir haben ein gutes Tor gemacht, welches wir uns absolut verdient haben.“ Danach dürfe der Ausgleich nie fallen, weil es ein klares Foulspiel an Föhrenbachgewesen sei, welcher mit beiden Händen aus dem Weg geräumt wurde. „Bis dahin haben wir wenig zugelassen und dann fällt so ein Tor aus einer Standardsituation nach einem klaren Foulspiel. Was wir dann aber verpasst haben, waren die 20 Minuten vor Spielende. Da hatten wir Rostock hinten gebunden und hatten viele Aktionen über den Flügel und zwei gute Abschlüsse.“

Da hätte laut Schmidt dann auch das 1:2 fallen müssen. „Es war für uns definitiv drin, dass wir das Spiel nach 90 Minuten für uns entscheiden. Das frühe Tor von Rostock in der Verlängerung hat uns auch nicht umgeworfen. Wir sind zurückgekommen und hatten wieder in der Endphase drei bis vier gute Möglichkeiten.“ Das müssten sie sich dann auch ankreiden lassen, nicht zugeschlagen zu haben. „Nichtsdestotrotz war die Leistung insgesamt nicht gut, weil wir verloren haben.“ Das Entscheidende sei das Ergebnis. „Jetzt müssen wir diesen Schaum vor dem Mund so umwandeln, dass wir zu Hause die drei Punkte holen. Das ist unser Ziel und dafür müssen wir an ein paar Stellschrauben drehen.“

Zum erneuten Duell mit Hansa Rostock

„Was mir nicht gefallen hat, dass wir viele lange und zweite Bälle, vor allem im zentralen Mittelfeld, nicht erobert haben. Somit konnten wir auch nicht zu Konterchancen kommen. Wir hatten viele Aktionen über die Flügel, die wir final nicht so gut zu Ende gespielt haben, dass wir Kapital daraus schlagen konnten. Das müssen wir verbessern und schauen, dass wir hier zu Hause über 90 Minuten mit mehr Druck und mehr Dominanz spielen. Auf der anderen Seite musst du natürlich aufpassen, dass du eine gute Konterabsicherung hast. Das Kontern ist die Stärke von Rostock, vor allem ihr schnelles Spiel über zweite Bälle nach vorne. Wir spielen zu Hause und wollen einen Tick mehr Wucht und Offensive reinbekommen. Gleichzeitig wird das Risiko, dass du in einen Konter hinein läufst, dadurch höher. Das müssen wir dann unterbinden. Wir brauchen mehr Cleverness in ein paar Situationen und müssen es entschlossener zu Ende spielen. Dann kommen wir zu noch mehr klaren Chancen und können dann eben auch die Tore machen.“

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