Die Lokalmatadore holen 14 Siege

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Sportfest beim SSV Aalen

75. württembergische Meisterschaften der Behindertensportler.

Aalen. Rund 30 Athleten trafen sich im SSV-Stadion zum sportlichen Wettkampf. Es war ein Wettkampf in abgespeckter Form. Corona hatte das Training gehörig erschwert. Für viele Akteure war die von der Behinderten- und Versehrtensport-Gemeinschaft (BVSG) ausgerichtete Meisterschaft der erste richtig große Wettkampf.

Auch ein kleiner Auftakt zum 120-jährigen Bestehen des „Muttervereins“ SSV Aalen, in dem die Behindertensportler in langer und guter Tradition beheimatet sind. Kugelstoßen, Weitsprung sowie 100 Meter und 50 Meter-Lauf stand in den diversen Altersklassen auf dem Programm.

Die Athleten wurden von Landestrainer Thomas Strohm und Florian Groß als Vorstandsmitglied des SSV Aalen willkommen geheißen. „Wir sind aus heimischer Sicht natürlich sehr zufrieden mit dem Verlauf“, resümierte am Ende der Meisterschaft BVSG-Vorsitzender Franz Hager, der selbst als Lokalmatador mit der Meisterschaft im Kugelstoßen (10 Meter) erfolgreich war und damit seine lange Erfolgsstory erweiterte.

Nicht hintanstehen wollte da Verena Scholl, der die Meisterschaft im Kugelstoßen der Frauen mit 6,30 Meter und im Weitsprung mit 2,50 Meter nicht zu nehmen war. Insgesamt 14 Siege sahnten die Aalener BVSG-Sportler ab, darunter vier Doppelsiege.

Ein Sonderlob mit ganz viel Respekt verbunden verdient Alexander Zeller, der jüngst noch mit einer sehr schweren Erkrankung im Krankenhaus gelegen hatte und nun bei den Senioren M 50 im Standweitsprung und im Kugelstoßen einen Doppelsieg erkämpft hat.

Weltmeister sticht heraus

Überragend war der Auftritt des amtierenden Jugendweltmeisters Jonas Winkeler vom TSV Bietigheim, der bei der männlichen Jugend U 20 mit 12,1 Sekunden auf hundert Meter und 5,70 Meter im Weitsprung brillierte. „Man hat gesehen, dass die Sportler trotz Corona nicht auf der faulen Haut gelegen sind“, meinte der Aalener Trainer Ludwig Scholl. Lothar Schell

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