Die Mountainbike-Weltelite zum Anfassen

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Mountainbike-Weltcup in der Aalener Innenstadt
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Spektakel mitten in der Aalener Fußgängerzone: Oberbürgermeister Frederick Brütting erwartet zum Sprint-Weltcup am 23. Juli 2022 über 10 000 Zuschauer.

Aalen

Die Vorfreude ist groß: Der Weltcup der Mountainbiker in der Aalener Innenstadt soll ein großes Fahrradfest werden. Oberbürgermeister Frederick Brütting und Organisator Steffen Thum vom MTB-Racingteam sagen, was an diesem Wochenende in der City los ist.

Was ist ein Sprint-Weltcup?

Die weltbesten Sprinter duellieren sich auf einem Rundkurs in Ausscheidungsrennen. Männer und Frauen fahren im Wechsel. In den Finals ermitteln erst die vier besten Frauen, dann die vier besten Männer den Sieger.

Wer startet bei den Rennen?

Die 30 bis 40 weltbesten Sprinter. Thum erwartet Fahrer aus Italien, Holland, Frankreich, Türkei, aber auch Brasilien, Mexiko oder Singapur. Und natürlich die beiden Lokalmatadoren Marion Fromberger und Simon Gegenheimer vom Racingteam Aalen. „Wir sind heute schon stolz auf dieses Rennen“, sagt Oberbürgermeister Brütting.

Zu welcher Uhrzeit ist der Start?

In Aalen wird bei Tageslicht gefahren. Und zwar am frühen Abend. „Wir wollen die Verbindung mit der Innenstadt am Abend und in der Nacht. Das Spektakel soll übergehen in eine „After-Show-Party“, sagt Brütting und erzählt vom Heubacher „Bike the Rock“, bei dem das Hinterher ein fester Bestandteil ist.

Wie ist der Streckenverlauf?

„Die Strecke verläuft dort, wo sonst der Markt stattfindet und die Leute zu Fuß unterwegs sind - mitten in der Innenstadt“, sagt Steffen Thum. Start ist am Rathaus. Auf dem Südlichen Stadtgraben geht's Richtung Osten, bis links in den Östlichen Stadtgraben eingebogen wird. Über den dortigen Parkplatz fahren die Sprinter in die Rittergasse, an deren Ende es rechts in die Fußgängerzone geht. Vorbei an den Cafés biegen die Rennfahrer hinter der Stadtkirche links ab und kommen zum Marktbrunnen. Von dort geht's auf der Zielgeraden zurück zum Rathaus. Auf der rund 600 Meter langen Strecke werden Schikanen wie beispielsweise Steilkurven oder Sprünge eingebaut.

Was kostet der Weltcup?

„Aalen ist kleiner als beispielsweise Paris“, sagt Thum. Deshalb gebe es einen „schwäbischen Ansatz“. Die Veranstalter rechnen mit einer Gesamtsumme von rund 400 000 Euro. Thum versichert, dass rund die Hälfte von internationalen Sponsoren komme. Wichtig ist den Machern, dass auch regionale Firmen sich beteiligen. „Wir können das gemeinsam stemmen. Von Aalen - für Aalen.“ Die Stadt werde rund 20 Prozent der Kosten übernehmen, sagt OB Brütting. „Das wird auch in Form von Sachkosten sein, beispielsweise Materialien für die Strecke durch den Bauhof.“ Das Risiko der Veranstaltung trägt übrigens eine Marketingfirma aus Paris.

Wie viele Zuschauer sind erlaubt?

Angesichts der Pandemie sei es aktuell schwer einzuschätzen. Weil das Rennen aber im Sommer stattfindet, rechnet Thum „mit einer vollen Innenstadt“. Brütting zieht auch hier den Vergleich zum Heubacher Bundesligarennen. „Zum 'Bike the Rock' kommen am Wochenende 5000 bis 10 000 Zuschauer. Ich denke, dass es hier zwischen 10 000 und 20 000 Leute sein werden.“

Wie nah kommen die Fans ran?

„Man berührt sie“, sagt Thum und meint die Rennfahrer. Gerade beim Warmfahren sei es möglich, direkten Kontakt zu haben. Und während des Rennens sind die Zuschauer ebenso hautnah dabei. Thum: „Die Absperrungen sind die Begrenzungen für die Sportler, und dahinter stehen direkt die Zuschauer.“

Gibt es ein Rahmenprogramm?

Frederick Brütting spricht beim Termin vom 22. bis 24. Juli. Heißt: Das Weltcup-Rennen soll eingebettet werden in ein „Fahrrad-Wochenende“. Geplant sei ein Hill-Climbing für Amateure am Aalbäumle oder Braunenberg. Integriert werden auch die Schulen und Vereine. Dazu „Aalen-City-blüht“ und ein verkaufsoffener Sonntag. „Wir wollen das Radfahren in all seinen Facetten zeigen“, sagt der OB.

Wie profitiert Aalen davon?

Ein nachhaltiger Ansatz ist allen wichtig. Die Hindernisse beispielsweise werden hinterher an anderer Stelle aufgebaut. Außerdem sollen die Leute durch das Weltcup-Rennen zum Radfahren motiviert und animiert werden. Auch der Oberbürgermeister verfolgt diesen Hintergrund: „Wir wollen Radsport in die Stadt hinein holen und zeigen, was unsere Aalener City alles leisten kann. Und damit dann ein Zeichen setzen für das Radfahren und Mountainbiken in der Region.“

Ein Video gibt's unter www.schwaepo.de.

Wir sind heute schon stolz auf dieses Rennen.“

Frederick Brütting, Oberbürgermeister Aalen
Steffen Thum und Oberbürgermeister Frederick Brütting informieren über das Mountainbike Weltcuprennen, das im Juli 2022 in der Aalener Innenstadt ausgetragen werden soll.
Steffen Thum und Oberbürgermeister Frederick Brütting informieren über das Mountainbike Weltcuprennen, das im Juli 2022 in der Aalener Innenstadt ausgetragen werden soll.
Steffen Thum und Oberbürgermeister Frederick Brütting informieren über das Mountainbike Weltcuprennen, das im Juli 2022 in der Aalener Innenstadt ausgetragen werden soll.
Steffen Thum und Oberbürgermeister Frederick Brütting informieren über das Mountainbike Weltcuprennen, das im Juli 2022 in der Aalener Innenstadt ausgetragen werden soll.
Steffen Thum und Oberbürgermeister Frederick Brütting informieren über das Mountainbike Weltcuprennen, das im Juli 2022 in der Aalener Innenstadt ausgetragen werden soll.
Steffen Thum und Oberbürgermeister Frederick Brütting informieren über das Mountainbike Weltcuprennen, das im Juli 2022 in der Aalener Innenstadt ausgetragen werden soll.
Steffen Thum und Oberbürgermeister Frederick Brütting informieren über das Mountainbike Weltcuprennen, das im Juli 2022 in der Aalener Innenstadt ausgetragen werden soll.

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