Die Normannia ist auf Tuchfühlung

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Die Normannia erkämpft sich im Allgäu den Sieg und beweist starken Team- und Kampfgeist
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Die Elf aus dem Gmünder Schwerzer will am Samstag (14.30 Uhr) in Tübingen gewinnen, um fester Bestandteil der Spitzengruppe zu werden.

Schwäbisch Gmünd

Die Gmünder Normannia ist wieder dran an der Spitzengruppe. Dank einer tollen Leistung, mit der die Elf von Zlatko Blaskic am vergangenen Samstag Spitzenreiter Ehingen-Süd mit 3:2 bezwang. Die Chancen, in den noch verbleibenden zwei Spielen dieser Vorrunde den Abstand zu den Topteams weiter zu verkürzen, stehen gut. Denn erstens spielen bereits an diesem Wochenende vier der Top Five gegeneinander. Mindestens zwei davon werden Federn lassen. Und zweitens hat die Normannia selbst die Chance, am Samstag (14.30 Uhr) bei der abstiegsbedrohten TSG Tübingen drei Punkte einzufahren. „Wir dürfen nicht auf andere schauen. Wir müssen einfach unsere Hausaufgaben machen“, sagt FCN-Cheftrainer Zlatko Blaskic dazu.

Dass er den Dreier gegen die Tübinger eigentlich schon auf dem Zettel hat und von seiner Mannschaft am Neckar nichts anderes als einen Sieg erwartet, daraus macht Blaskic keinen Hehl. Immerhin tun sich die Tübinger bislang ziemlich schwer in dieser Liga und stecken als Viertletzter der Tabelle mitten im Abstiegsstrudel. Allerdings: der 3:0-Erfolg vor zwei Wochen gegen Tabellendritten FSV Hollenbach war ein deutliches Lebenszeichen. Auch darauf weist der Gmünder Coach hin. Er weiß: „Das wird ein ganz anderes Spiel werden als vergangene Woche gegen Ehingen-Süd.“

Mit dem 3:2-Erfolg gegen die Ehinger hat die Normannia dafür gesorgt, dass der Spitzenreiter nicht vorne wegzieht. Nur sieben Zähler beträgt der Rückstand der Elf aus dem Gmünder Schwerzer jetzt auf den Spitzenreiter, die sich damit auf Rang sechs (29 Zähler) wieder zum erweiterten Kreis der Spitzengruppe zählen darf.

Am Samstag trifft der Tabellenführer Ehingen-Süd (36 Punkte) auf den Fünften, die TSG Hofherrnweiler (32), und der drittplatzierte Hollenbach (35) darf beim Vierten in Essingen (32) seine Visitenkarte abgeben. Das bietet der Normannia die beste Gelegenheit, am vorletzten Spieltag der Vorrunde noch enger ran zu rücken.

Die Aussichten dafür und der fantastische spielerische Auftritt der vergangenen Woche beim 3:2-Erfolg gegen den Spitzenreiter dürfte die beste Weichenstellung für einen Erfolg am Samstag bei der TSG Tübingen sein. „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen eine absolute Spitzenmannschaft bestehen können“, freut sich Blaskic über die bisher beste Saisonleistung seiner Jungs. „Das war mit der stärkste Gegner, den wir bisher hatten. Und dennoch ist das Ergebnis knapper als der Spielverlauf war.“

Alexander Aschauer zweitbester Goalgetter der Liga

Allein FCN-Goalgetter Alexander Aschauer, der alle drei Tore der Normannia erzielte, und mit 16 Treffern aus 16 Spielern hinter Holzhausens Janik Michel (19) zweitbester Torjäger der Liga ist, hätte weitere Treffer aus dem Spiel heraus hinzufügen können. Auf den 29-jährigen Ex-Profi in der FCN-Sturmspitze werden die Augen auch weiterhin gerichtet sein.

Während der Österreicher am Samstag in Tübingen sicher mit dabei sein wird, stehen hinter Jermain Ibrahim (Erkältung), Lucas Schuckenböhmer (Erkältung) und Alexander Iatan (Prellung des Fußgelenks) noch Fragezeichen.

Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen eine absolute Spitzenmannschaft bestehen können.“

Zlatko Blaskic, Cheftrainer der Normannia

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