Die SG Bettringen ist in der Landesliga angekommen

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sich die SG Bettringen (rote Trikots) immer besser in der Landesliga zurecht. Foto: Jan-Philipp Strobel

Mit sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen zeigt sich die gute Entwicklung des Teams von Steffen Mädger nun in den Resultaten.

Bettringen

Aller Anfang ist schwer. Diese Feststellung musste auch die SG Bettringen machen, die sich nach einigen Jahren mit großer Vorfreude in der Landesliga zurückmeldete. Sechs der ersten sieben Partien gingen verloren. Das Torverhältnis zu diesem Zeitpunkt: 4:19.

Doch die Mannschaft steigerte sich, stabilisierte die Defensive und fand Wege um in der Landesliga mithalten zu können. Für Bettringens Trainer Steffen Mädger ein völliger normaler Prozess: „Der Sprung von Bezirks- zu Landesliga ist einfach ein großer. Man hat am Ball mehr Zeit, und es wird nun mal noch nicht so gnadenlos bestraft, wenn man den ein oder anderen Laufweg nicht so sauber macht.“ Nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen Echterdingen (0:3) und Oberensingen (0:5) änderte Mädger das System und schaffte es mit seiner Mannschaft für eine defensive Stabilität zu sorgen. „Seit diesen beiden Niederlagen haben wir defensiv einen guten Schnitt, haben zwar noch einige Spiele knapp verloren, haben aber klar erkannt, wie es gehen kann.“ Der neue stabilere Weg sollte sich bezahlt machen und die Erfolgserlebnisse folgten. Aktuell konnte die SG sogar eine kleine Siegesserie starten, gewann die letzten beiden Partien gegen des TSV Bernhausen und beim 1. FC Heiningen.

Für Bettringens Trainer Mädger ist klar, dass der Bettringer Schlüssel zum Klassenerhalt das Kollektiv sein muss. „Spieler wie Elezaj in Neu-Ulm oder Yilmaz in Echterdingen, die dir auch ohne Kollektiv Punkte garantieren, die haben wir hier so nicht.“ Die Mannschaft verfügt jedoch über einen großen Teamgeist und über hohe Identifikation mit dem Verein. Spieler wie Paul Stich, die ihre gesamte fußballerische Laufbahn bei der SG erlebt haben, zerreißen sich auf dem Platz und machen fehlende individuelle Qualität mit mannschaftlicher Geschlossenheit wett.

Bei aller Zufriedenheit über die gute Entwicklung gibt es eine Sache die Mädger laut eigener Aussage „mächtig stört“. Die verschärften Abstiegsregelungen sind für Mädger ein Schlag ins Gesicht für Vereine, die sich mühsam den Aufstieg erkämpfen und sich dann einer Liga mit bis zu sieben Absteigern entgegen sieht. „Ich habe einfach keine Lust darauf am Ende dazustehen und sagen zu müssen: Wir haben eine überragende Saison gespielt, es hat aber trotzdem nicht gereicht“. Dass die Mannschaft in dieser Liga überhaupt mit vielen Mannschaften auf Augenhöhe agieren kann, macht Mädger bereits stolz. „Wir haben mit Avigliano, Möldner, Zemaj, Bertsch oder Sigloch so viele Spieler die entweder ihr erstes Jahr bei den Aktiven sind oder die vor zwei Jahren noch in den Kreisligen unterwegs waren. Da finde ich es schon sehr beachtlich, dass wir mit unserem Weg da stehen, wo wir stehen“.

Nun stehen für die SG Bettringen die nächsten richtungsweisenden Partien an. Mit Weilimdorf und Plattenhardt spielt man als nächstes gegen zwei Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Mädger freut sich auf die Partien und ist gespannt darauf zu sehen, ob einige Spieler in den letzten Wochen schon am Limit waren oder ob es für den ein oder anderen doch noch Potenzial gibt, sich noch ein Stückchen weiter zu steigern.

Die Hinrunde der SG Bettringen

Die letzten Spiele:SG Bettringen -TSV Buch⋌1:1

Donzdorfer JC - SG Bettringen⋌ 1:0

SG Bettringen - TSV Bernhausen ⋌2:1

1. FC Heiningen - SG Bettringen ⋌1:3

Restprogramm der Hinrunde:SG Bettringen - TSV Weilimdorf

TSVgg Plattenhardt - SG Bettringen

SG Bettringen - SSG Ulm

SG Bettringen - SV Neresheim

TSGV Waldstetten -SG Bettringen

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