Djibril M'Bengue fürs deutsche Nationalteam nominiert

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Der frühere TSB-Handballer Djibril Mbengue ist für die deutsche Nationalmannschaft nominiert worden.
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Bundestrainer Alfred Gislason holt den Ex-Spieler des TSB Gmünd für Fabian Wiede ins Aufgebot.

Schwäbisch Gmünd / Porto. „Wow“ postete der TSB Gmünd auf Instagram. Gemeint ist damit Djibril M'Bengue. Der frühere Spieler der Blau-Gelben wurde von Bundestrainer Alfred Gislason ist deutsche Aufgebot berufen, weil Linkshänder Fabian Wiede verletzungsbedingt absagen musste. Der 29-Jährige des FC Porto ist damit bei den Länderspielen gegen Portugal (5. und 7. November) mit dabei.

Michael Hieber war der erste Aktiventrainer von M'Bengue, und er freut sich riesig für seinen ehemaligen Schützling: „Wenn es einer verdient hat, dann Djibril. Die Nominierung ist großartig“, sagt Hieber. Der frühere Trainer erinnert sich an die Anfangsjahre des heute 29-jährigen Linkshänders: „Djibi hatte bereits mit dem Handballsport aufgehört, als wir ihn zurückgeholt haben“, sagt Hieber. Es war im Jahr 2013, als er zu den Aktiven in die Württembergliga wechselte. M'Bengue hatte keine klassische Handballausbildung, er spielte in keiner Auswahlmannschaft. Aber: „Er war brutal lernwillig.“ Und er war ein Kämpfer. „Djibi wurde oft durch Verletzungen zurückgeworfen, aber er hat sich immer wieder zurückgekämpft.“ Nach vier Jahren beim TSB zog es M'Bengue 2017 zum Bundesligisten TVB Stuttgart, heute spielt er mit dem FC Porto in der Champions League. „Sein Aufstieg ist unfassbar“, sagt Hieber, der sich an die Worte seines Vater Jürgen erinnert: „Er sagte damals, dass Djibi Nationalspieler wird - und er wurde belächelt.“

Jetzt debütiert Djibril M' Bengue mit 29 Jahren in der deutschen Nationalmannschaft.

Der frühere TSB-Handballer Djibril Mbengue ist für die deutsche Nationalmannschaft nominiert worden.
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