DJK: Im „Wohnzimmer“ sofort in der Erfolgsspur

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Volleyball, Regionalliga: DJK Gmünd - VSG Mannheim.

DJK Gmünd schlägt die VSG Mannheim vor heimischem Publikum mit 3:1.

Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Es wirkte fast, wie wenn die heimische Römersporthalle eine Befreiung für die DJK-Volleyballerinnen war. Gegen den vor dem Spiel Tabellendritten VSG Mannheim holte man in vier guten Sätzen den ersten Drei-Punkte-Sieg in dieser Saison und somit wichtige Punkte im Abstiegskampf. Dabei spielte man über weite Strecken trotz Personalmangel konstant.

Vor dem Spiel hatte man im DJK-Lager so seine Bedenken. So fehlten mit unter anderem Svenja Baur als langjährige Angreiferin sowie Stefanie Grün, Julia Stangl und Patricia Humboldt einige Spielerinnen. Doch Trainer Hannes Bosch stellte um und wollte unter anderem Franziska Rettenmaier mehr Angriffsaktionen ermöglichen. Anfangs startete die DJK dann noch zu unsicher in die Partie und lag nach einer Fünf-Punkte-Serie der Mannheimerinnen beim 14:19 deutlich hinten. Bosch versuchte durch die Einwechslungen von Hanna Arnholdt und Lisa Schwenk etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und der Plan ging auf. Die DJK führte beim 23:22 plötzlich wieder und hatte alles in der Hand, doch am Ende konnte Mannheim mit 28:26 jubeln. „Wir hatten in diesem Satz noch zu wenig Selbstvertrauen. Wir haben zwar schon gesehen, dass wir die bessere Mannschaft sind, aber schafften es nicht, den Satz zu gewinnen, obwohl es möglich war“, so Trainer Hannes Bosch nach dem Spiel.

Doch dies sollte sich im zweiten Satz ändern. Die DJK legte gleich stark los und ging mit 17:6 mehr als deutlich in Führung. Mannheim hatte bis zu diesem Zeitpunkt trotz mehrerer Wechsel kaum etwas zu melden. Und so auch das Ergebnis: mit 25:12 holte die DJK mehr als deutlich den Ausgleichspunkt.

Auszeit beim 22:22

So sollte der dritte Satz die vorläufige Richtung vorgeben. „Da war es natürlich entscheidend, wer den nächsten Punkt macht. Das kann in beide Richtungen ausgehen und war brandgefährlich“, so Bosch. Und das zeigte auch der Satzverlauf. Nach zunächst klarer 12:6-Führung der DJK kam Mannheim wieder auf 20:18 heran. Beim 22:22 musste sogar die Auszeit helfen. Am Ende blieb der Satz bis in die Verlängerung spannend. Die Zuschauer feuerten die Gmünder Einhörner an, die schließlich beim 26:24 verwandelten.

Nun musste man sehen, ob die DJK an die Konstanz der vergangenen Sätze anknüpfen konnte oder ob es in den Tie-Break gehen sollte. Zunächst startete der Satz eng. Beim 5:4 hatte die DJK etwas Glück und zudem eine gute Abwehr parat stehen, ehe Alisia Weber und Lea Liss im Angriff den gegnerischen Block immer wieder geschickt anschlugen und somit Punkte zum 9:5 holten. Franziska Rettenmaier verwandelte den Aufschlag zum 18:10 direkt. Die Zeichen standen nun auf Sieg, doch der Gegner spielte noch mit. Gut allerdings: die DJK ließ sich im Vergleich zu früheren Spielen nicht in zu lange Tiefphasen fallen, sondern konnte sich hier wieder schnell herausziehen. Dennoch kam Mannheim beim 24:24 heran. Aber Weber und Liss holten den Punkt im Block. Paloma-Rebecca Kraft wurde daraufhin zum Aufschlag eingewechselt. Liss und Weber mussten folglich aber noch zweimal angreifen, ehe Alisa Weber den Punkt zum 26:24-Sieg holte. Trainer Bosch war zufrieden: „Wir haben über das Spiel immer mehr Selbstvertrauen geholt.“ Jan-Philipp Strobel

DJK - Mannheim 3:1

DJK: Hanna Arnholdt, Pia Arnholdt, Lisa Denzinger, Celine Feichtinger, Antonia Haag, Paloma Kraft, Lea Liss, Jule Nanz, Franziska Rettenmaier, Lisa Schwenk, Alisia Weber, Hannah Werner.

Volleyball, Regionalliga: DJK Gmünd - VSG Mannheim.
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