DJK ist im Abstiegskampf angekommen

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Frauen Die DJK Gmünd verliert beim SV Fellbach punktlos mit 1:3.

Es war kein guter Tag für die DJK-Volleyballerinnen in Fellbach. Nach vier Sätzen musste man sich beim direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mit 1:3 verabschieden und rutschte damit auf den siebten Tabellenplatz ab. DJK-Trainer Hannes Bosch fasste ganz klar zusammen: „jetzt sind wir im Abstiegskampf endgültig angekommen. Ich sage es schon seit April, dass wir in dieser Saison gegen den Abstieg spielen werden, aber vielleicht realisieren es jetzt auch diejenigen, die bei den vergangenen zwei Siegen schon wieder schwärmten, worum es in dieser Runde eigentlich geht.“ Denn mit der Niederlage in Fellbach lässt die DJK drei wichtige Punkte liegen, wo hingegen sich der direkte Konkurrent ins Mittelfeld schiebt.

So startete die DJK im ersten Satz mit einer 5:0-Führung, doch: „dann haben wir aufgehört Volleyball zu spielen. Das hatte mit Volleyball nichts mehr zu tun“, so Bosch. Dementsprechend war ab hier dann der SV Fellbach am Zug, der den ersten Satz mit 25:23 heimbrachte. Auch im zweiten Satz konnte der SV Fellbach durch gute Aufschläge punkten, wo hingegen die DJK sich durch eine hohe Fehlerquote in den Rückstand brachte. Und so waren es wieder die Fellbacherinnen, die mit 25:22 jubeln konnten.

Der dritte Satz verlief dann ausgeglichener, auch wenn die DJK durch Probleme im Zuspiel und Angriff nie wirklich überzeugen konnte. Aber auch Fellbach machte Fehler. „Es war insgesamt ein schwaches Spiel von beiden Mannschaften, und unser Sieg im dritten Satz war reines Glück“, so Bosch. Denn die DJK konnte sich über die 25 Punkte-Grenze hinausretten und am Ende mit 27:25 siegen.

Doch dafür war dann der vierte Satz wieder eindeutig. Die Gastgeberinnen führten hier durch den Satz hinweg und die Gmünder Einhörner hatten kaum Chancen, es fehlte bei der DJK der Mut und auch der Wille um den Satz zu drehen. „Hätten wir angefangen mal Volleyball zu spielen, dann hätten wir auch locker Sätze gewinnen können, denn Fellbach war wirklich keine gute Mannschaft, aber das haben wir nicht. Über das gesamte Spiel haben wir mutlos und schwach gespielt.“ Und beendete der SV Fellbach das Spiel letztlich deutlich mit 25:17.

Der Trainer fordert nun ein Umdenken im Team. „Wir müssen nun endlich akzeptieren wie es ist, dass wir gegen Abstieg spielen. Dafür müssen wir dann hart trainieren und den Kampf annehmen. Es zählt jetzt jeder Punkt für uns, den wir mitnehmen können“, so Bosch. Jan-Philipp Strobel

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