DJK verspielt leichtfertig den Sieg

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Die DJK Gmünd musste sich miut 2:3 geschlagen geben.
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Die Gmünderinnen verlieren völlig unnötig mit 2:3 gegen Heidelberger TV. Trainer Hannes Bosch beklagt die fehlende Konstanz im Team der Einhörner.

Schwäbiscxh Gmünd

Eigentlich hätte die DJK am Ende noch zwei Punkte mitnehmen müssen, doch die Heidelbergerinnen jubelten nach Satz Nummer fünf. In einem durchwachsenen Spiel unterlag die DJK Gmünd am Ende mit 2:3. So spielten die Gmünderinnen wieder einmal über fünf Sätze und nahmen am Ende einen Punkt mit. Mit fünf Punkten aus fünf Spielen und Tabellenplatz acht wird es nun so langsam eng für die Gmünder Einhörner.

Ins Spiel startete die DJK aber überraschend gut. Nachdem sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe bewegten, kam ein Schock für die Gäste. Stammzuspielerin Franziska Schief verletzte sich und musste durch Vera Dölger ersetzt werden. Die Heidelbergerinnen waren zunächst unsicher, und so ging die DJK schnell mit 20:14 in Führung. Doch hier fiel die DJK wieder in eine Starre und so konnte Heidelberg zum 20:20 ausgleichen. Auch der Gmünder Trainer Hannes Bosch wechselte nun die Zuspielerin und so sollte Lisa Denzinger statt Paloma-Rebecca Kraft noch etwas mehr Stabilität ins Spiel bringen. Am Ende verwandelte die DJK zum 25:23, worüber sich auch Bosch freute: „Wir haben zum ersten Mal den ersten Satz gewonnen, das hat mich gefreut.“

Doch ganz anders im zweiten Satz. Schnell lag Heidelberg mit 14:8 in Führung. Die Drei-Punkte-Serie der DJK konnten die Gäste aber ebenso wieder durch drei Punkte in Folge ausgleichen. Am Ende war der Satzsieg von Heidelberg mit 25:18 klar.

Wiederum ganz anders begann der dritte Satz. Die DJK führte mit 9:4 und erhöhte schnell auf 14:6. Heidelberg spielte zwar konstant mit, machte aber zu viele Fehler. Dies nützte aber nichts, da Gmünd am Ende den Satz souverän mit 25:14 nach Hause brachte.

Nun hatte die DJK den Sieg bereits vor Augen, aber wieder einmal konnte man nicht konstant zu Ende spielen. Schnell lag im vierten Satz Heidelberg mit 20:14 in Führung und verwandelte schließlich den Satzball zum 25:15. „Die Spielweise von Heidelberg sagt uns dabei aber mehr zu als bei anderen Mannschaften“, so Bosch. Aber die DJK hatte dabei selbst mehrere Baustellen, so kam der Aufschlag nicht immer genug platziert, Fehler häuften sich. Es stand 2:2, also musste die Entscheidung im Tie-Break fallen. Zunächst gingen beide Teams im Gleichschritt bis zum 6:6 voran, dann erhöhte die DJK nach und nach. Lea Liss versenkte den Ball schließlich zweimal zum 10:6 ins gegnerische Feld. Lisa Denzinger spielte über Kopf gut zu Alisia Weber, die auf 11:6 erhöhte. Nach dem 12:7 durch Franziska Rettenmaier standen schließlich alle Zeichen auf Sieg. Doch die DJK erstarrte nun und ließ Heidelberg mit fünf Punkten in Folge auf 12:12 ausgleichen. Daran konnte auch eine Auszeit nichts ändern. Ein Aufschlag ins Aus, zwei schlechte Annahmen, so schnell konnte es gehen. Am Ende verschenkte man den Sieg und Heidelberg jubelte beim 15:13. Jule Nanz wurde auf DJK-Seite zur MVP gewählt.

DJK-Trainer Hannes Bosch fasste die Partie mit unterschiedlichen Gefühlen zusammen: „Hätte man mir vor dem Spiel einen Punkt versprochen, hätte ich ihn mitgenommen. Aber wenn man im fünften Satz so klar führt, dann muss man gewinnen. Das Problem war, dass wir den ersten Satz holen, dann aber nicht weiterspielen. Auch den vierten Satz müssen wir gewinnen. Es zeigte sich, dass wir nicht konstant genug sind, um ein Spiel vorzeitig beenden zu können.

DJK Gmünd - Heidelberg 2:3

DJK: Svenja Baur, Lisa Denzinger, Celine Feichtinger, Stefanie Grün, Antonia Haag, Patricia Humboldt, Paloma Kraft, Lea Liss, Jule Nanz, Anja Plewe, Franziska Rettenmaier, Alisia Weber, Hannah Werner.

Wir sind einfach nicht konstant genug.“

Hannes Bosch, Trainer der DJK Gmünd
Die DJK Gmünd musste sich miut 2:3 geschlagen geben.
Trainer Hannes Bosch
Die DJK Gmünd musste sich miut 2:3 geschlagen geben.
Die DJK Gmünd musste sich miut 2:3 geschlagen geben.

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