DM für den Nachwuchs erst später

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Marit Boomers trainiert für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Wann immer sie stattfinden werden.

Gmünder Nachwuchs muss seine Medaillenpläne für die Jahrgangs-DM verschieben.

Schwäbisch Gmünd. Seit vielen Wochen trainieren die Kaderathleten des Nachwuchses des Gmünder Schwimmvereins auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJGM) hin, die vom 26. bis 30. Mai hätten in Berlin stattfinden sollen. Wegen Pandemie wird nun auch DJGM verschoben. Der neue Termin ist vom Deutschen Schwimmverband noch nicht festgelegt.

Die Öffnung der Schwimmbäder und damit die Rückkehr in den Vereinssport lässt in ganz Deutschland nach 14 Monaten Pandemie weiterhin auf sich warten. Die Politik beschließt angesichts der durch die Virusmutationen erneut steigenden Inzidenzwerte dieser Tage sogar neue und zum Teil strengere Verordnungen. Diese Entwicklung hat den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) dazu veranlasst, die Wettkampfplanungen für die nächsten Monate noch einmal entsprechend anzupassen. Deshalb wurden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJGM) in Berlin vom 26. bis 30. Mai auf einen späteren und erst noch zu benennenden Zeitpunkt verlegt.

„Wir werden genau verfolgen, wie sich die steigende Impfquote auf die pandemische Entwicklung auswirkt und dann rechtzeitig ein neues Datum für unsere Nachwuchs-Titelkämpfe bekanntgeben“, erklärte Tjark Schröder vom DSV.

Bei der DJM 2021 sind die weiblichen Jahrgänge 2004 bis 2008 sowie die männlichen Jahrgänge 2003 bis 2008 startberechtigt. Betroffen von der Verschiebung sind auch einige Nachwuchsathleteninnen und -athleten der Gmünder Schwimmvereinstrainer Peter Stich und Dany Fuchs. Besonders die Geschwister Marie und Paula Fuchs (JG 2005) sowie Marit Boomers (JG 2008) sind derzeit in guter Form und hatten sich in Berlin Medaillenchancen ausgerechnet. Auch Ida Schneider (JG 2005) und Yannik Kohleisen (JG 2003) haben die Qualifikation schon erreicht.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Wir werden unter den gegebenen Voraussetzungen weiter trainieren und versuchen, uns zu verbessern und möglichst noch weitere Aktive die Qualifikation zu ermöglichen“, sagte Peter Stich.

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