Drei Wochen, drei Länder, vier Rennen

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Innerhalb von nur drei Wochen standen für Sven Strähle Rennen in Kroatien, Slowenien und Österreich an.

Der Böbinger Sven Strähle überzeugt in Kroatien, Slowenien und Österreich.

Böbingen. Aufgrund vieler Absagen durch Corona, sowie einem verletzungsbedingten Ausfall des vergangenen Jahres, hat der Böbinger Sven Strähle wichtige UCI- Punkte verloren. Die Punkte bilden die Position in der Weltrangliste, nach welcher in jedem internationalen Rennen aufgestellt wird. Demzufolge sind diese Punkte ausschlaggebend für eine gute Startposition. Vergleichbar sind die Punkterennen mit dem Qualifying der Formel 1.


Rennen eins, Zadov (Kroatien): Die Strecke im Skigebiet von Zadov war von technischen Sektionen sowie Steilen kurzen Anstiegen geprägt. Von Beginn an konnte sich Sven Strähle unter den Top fünf einordnen. Stets mit im Kampf um das Podium zu Platz drei. Nach technischem Problem musste sich Strähle allerdings mit Platz sechs zufriedengeben.


Rennen zwei, Kamnik (Slowenien): Erneut fuhr der Böbinger Sven Strähle ein solides Rennen und konnte die Spitze aufmischen. Er beendete sein zweites Rennen des Wochenendes erneut in den Top zehn.


Rennen drei Kovecje (Slowenien): Eine Woche später, zurück in Slowenien, war die Ausgangslage für das Rennen alles andere als optimal. Heftige Regenschauer machten Streckenteile unfahrbar, sodass die Rennleitung vor dem Start die Strecke deutlich verkürzen musste. Nach Verzögerung des Starts ging es für das Herrenfeld auf die verkürzte Strecke. Strähle konnte sich zunächst erneut in den Top zehn stark behaupten. Nach wenigen Runden verschlechterte sich die Situation aber drastisch. „Nichts mehr hat richtig funktioniert, es war nur noch ein Kampf gegen das Wetter“, erklärte Sven Strähle. Am Ende musst er aufgrund der Bedingungen das Rennen aufgeben. 


Rennen vier, Windhaag (Österreich): Deutlich entspannter war die Wetterlage in Österreich. Strähle erwischte erneut einen guten Start und setzte sich gemeinsam mit vier Fahrern vom restlichen Feld ab. Zu Gunsten der zwei führenden Fahrer wurde Strähle immer wieder in den Abfahrten ausgebremst, wodurch er den zeitlichen Rückstand in den Anstiegen gut machen musste. „Sowas kostet enorm viele Körner, was ich hinten raus deutlich gespürt habe“, so Strähle. Am Ende landete er auf dem fünften Rang.

So geht es weiter 

Nun befindet sich Sven Strähle in der finalen Vorbereitung auf die deutschen Meisterschaften in Bad Salzdetfurth am kommenden Wochenende. „Die Vorbereitungen verliefen sehr gut, allerdings wird es nicht einfach sein eine Medaille einzufahren. Ich sehe aktuell sechs Fahrer, die alle Potential für das Podium haben. Demzufolge wird die Luft schnell dünn und es muss alles passen, um eine Medaille mit nach Hause zu nehmen“, prognostiziert Strähle und ergänzt: „Realistisch sehe ich mich aktuell nicht als Favorit um das deutsche Meistertrikot, aber die Form die Favoriten aufzumischen sollten da sein.

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