Dreikampf um Platz eins

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Die Fliegergruppe Gmünd ist weiter in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga dabei.

In der 15. Runde holt der Joachim Koch für die Gmünder Fliegergruppe an beiden Tagen die meisten Punkte.

Schwäbisch Gmünd

Die Sportpiloten der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd bieten derzeit alles auf, um ihre derzeitige Top-Platzierung bis zur finalen Runde 17 zu verteidigen. Runde 15 ging allerdings wetterbedingt komplett an den Norden: Bis zu Rundenrang 10 waren nur Vereine aus Mittel- und Norddeutschland vertreten.

Die Gmünder holten mit taktisch geschickten Flügen am Samstag und am Sonntag immerhin Rang 13 und damit unter den Vereinen des Südens, hinter dem LSV Aalen und dem Bayrischen SFG Steinwald, die drittbeste Platzierung. Der Liga-Dauer-Sieger LSV Burgdorf (quasi die Bayern der ersten Segelflug-Bundesliga) entschied die Runde für sich und konnte damit die Tabellenführung zurückerobern. Die Gmünder liegen nun auf Tabellenrang 3.

Obwohl ein Teil der Gmünder Fliegergruppe derzeit im Fluglager im Bayrischen Geratshofen ist, waren am Samstag und auch Sonntag jeweils drei Piloten vom Hornberg aus gestartet, um Bundesliga-Wertungsflüge abzuliefern. Im Zweikampf mit dem LSR Aalen hatten die Gmünder am Samstag zunächst noch die Nase vorn. Das Wetter hatte die Zielrichtung vorgegeben: Je nördlicher, desto besser. Drei Ziel-Rückkehr-Flüge wurden angemeldet: Leonard Krohmer, Joachim Koch mit Lisa Schulz und Johannes Frey flogen direkt nach Norden und wendeten erst am beziehungsweise jenseits des Nord-West-Zipfels vom Thüringer Wald. Mit fast 600 Kilometer erzielten Koch/ Schulz die längste Strecke, Krohmer und Frey kamen auf je knapp 540 Kilometer. Vor allem das Heimkommen im nur schwache Bedingungen bietenden Süden erwies sich als schwierig und so fieberte der ganze Verein mit, bis alle drei wieder glücklich auf dem Hornberg gelandet waren.

Punktesammler Joachim Koch

Am Sonntag versuchten dann Joachim Koch (diesmal im Einsitzer), Freddy Hein und Bastian Hörber mit Flügen über der Schwäbischen Alb die bis dahin vorliegenden Speedwertung noch einmal nach oben zu treiben. Das gelang auch und den besten Flug erzielte wieder Joachim Koch, der damit an beiden Tagen die meisten Punkte für seinen Verein holte. Interessant dabei: Am Ende trugen alle sechs Flüge zum Endergebnis bei, denn die Streckenpunkte kamen komplett von den Langstreckenflügen des Samstags. Beim LSR Aalen war es übrigens genauso, nur umgekehrt: Sie hatten bei den Samstag-Flügen nach Norden die Speedpunkte geholt und am Sonntag, allerdings um Nürnberg herum, die Streckenpunkte.

Der große Erfolg des Wochenendes war natürlich auch, dass die Spitzengruppe die hinter ihnen liegenden Vereine auf Abstand halten konnten - der derzeitige Tabellenvierte AC Pirna kommt auf 110 Punkte. So bleibt es für die drei führenden Vereine ein äußerst spannender Schlusskampf in den verbleibenden Runden.

Tabelle:⋌

1. LSV Burgdorf⋌157 Punkte2. FG Schwäbisch Gmünd⋌149 Punkte3. LSR Aalen⋌147 Punkte

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