Dribbeln wie Leroy Sané

+
Bürgermeister Michael Rembold (mit Ball) im Gespräch mit Campleiter Norbert Stippel (mitte) und Organisationsleiter Bastian Menrad.
  • schließen

64 begeisterte Fußballkids haben beim Waldstetter Fußballcamp am Dienstag das DFB-Abzeichen abgelegt. Bürgermeister Michael Rembold ist begeistert.

Waldstetten.

Große Augen bekamen die 64 Jungen und Mädchen des Waldstetter Fußballcamps am Dienstag, als sie die Zeitmessanlage und den Dribbelstar sahen, den Campleiter Norbert Stippel und sein Team bereits aufgebaut hatten. „So etwas haben wir im Training nicht“, staunte Jannis. „Ich finde das Camp toll, weil wir hier andere Übungen als im Verein machen und man neue Freunde finden kann.“ Es sah nach einem vielversprechenden Tag aus. Und das wurde er auch.

Den ganzen Tag über wuselte es an den Stationen, an denen die Kids am Dienstag das DFB-Fußballabzeichen machen durften. Am Dribbelstar wurde der Dribbelkönig ermittelt, an anderer Stelle das Kurzpass-Ass. Dribbeln wie Leroy Sané und Passgenauigkeit waren gefragt. Und an der Zeitmessanlage legten sich die Kinder ins Zeug, um bei den fußballspezifischen 10- und 20-Meter-Sprints aus dem Stand und im fliegenden Start stets neue Bestzeiten zu kreieren. Norbert Stippel staunte nicht schlecht. Als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Stuttgarter Kickers hat er selbstverständlich alle Sprintwerte des Kickers-Nachwuchses aus Degerloch auf seinem Smartphone - auch die seiner Bundesligajungs der A- und B-Junioren. Beim heimlichen Abgleich gab es nicht selten ein anerkennendes Kopfnicken für die Talente, die er und sein Trainerstab in dieser Woche in Waldstetten unter ihren Fittichen haben.

Anerkennung in den höchsten Tönen für das Waldstetter Fußballcamp gibt es ebenso von Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold, der es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen ließ, um den Fußballkids, die sich in dieser Woche auf dem Waldstetter Sportgelände tummeln, einen Besuch abzustatten. „Das verstehe ich unter Jugendarbeit“, betonte er und freute sich, dass die dieses Camp in diesem Sommer tatsächlich wieder gemacht werden konnte. Denn, sagt er: „Die Kinder waren seither die Verlierer der Corona-Pandemie. Da ist es schön, das hier zu sehen.“ Für die Gemeinde sei es „selbstverständlich, dass wir unser Sportgelände dafür wieder zur Verfügung stellen. Da geht mir jedes Jahr mein Herz auf, wenn ich die leuchtenden Kinderaugen sehe.“

Die wird es auch am Mittwoch wieder geben, wenn die Mädels und Jungs erneut auf die Sportanlage strömen werden.

Vollgas geben bei der Zeitmessanlage ist angesagt.
Die richtige Fußballhaltung ist entscheidend beim Zielschießen. Über 60 Mädchen und Jungen sind in dieser Woche beim Waldstetter Fußballcamp mit Feuereifer bei der Sache.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare