Dritter Derby-Sieg für TSG Hofherrnweiler?

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In einem Testspiel haben die Sportfreunde Dorfmerkingen, in rot, die Gäste der TSG Hofherrnweiler empfangen.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach peilt gegen Dorfmerkingen den dritten Derbysieg der Saison an. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr.

Aalen-Hofherrnweiler

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach will nach der Enttäuschung gegen Nagold wieder in die Spur kommen, Dorfmerkingen den Schwung aus dem 3:0 Erfolg gegen Pfullingen mitnehmen. Mit 16 Punkten belegt die Mannschaft von Patrick Faber aktuell den 9. Tabellenplatz. Auf Platz 12 mit 12 Punkten stehen aktuell die Sportfreunde Dorfmerkingen.

Trotz vier Punkten mehr nach 10 Spieltagen schiebt der TSG Coach die Favoritenrolle den Gästen zu, da die Mannschaft von Helmut Dietterle aus der Oberliga komme und einige Spieler mit enormer individueller Qualität habe. „Dorfmerkingen ist zwar noch in der Findungsphase, dennoch wollen sie auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielen, auch wenn die Tabelle aktuell noch etwas Anderes aussagt“, so Faber. Auch Dietterle sieht im kommenden Gegner eine sehr große Aufgabe für seine Mannschaft.

Die TSG habe es in den letzten Jahren geschafft einen guten und breiten Kader aufzubauen, daher überrasche es den erfahrenen Dorfmerkinger Trainer nicht, dass die TSG auch in dieser Saison bisher eine gute Rolle spiele. Die TSG konnte die Spiele gegen Gmünd und Essingen beide für sich entscheiden, während die SF Dorfmerkingen in beiden bisherigen Derbys als Verlierer den Platz verlies. Dorfmerkingen konnte in der letzten Partie jedoch wieder etwas Selbstvertrauen gewinnen. Souverän und hochverdient setzte sich die Mannschaft mit 3:0 gegen Pfullingen durch, erspielte sich dabei eine Vielzahl an Torchancen.

Dem gegenüber steht ein schwacher Auftritt von Hofherrnweiler am letzten Wochenende - vor allem in der zweiten Halbzeit. „Die Niederlage war verdient, da wir in der zweiten Halbzeit einfach kein gutes Spiel gemacht haben“ musste auch Faber nach der überraschenden Heimniederlage gegen Nagold anerkennen. Vor heimischem Publikum sei seine Mannschaft jedoch absolut gewillt wieder in die Spur zu kommen.

Krankheitswelle bei SFD

„Wir haben viel Mühe eine konstante Aufstellung zu finden. Das ist darin begründet, dass wir einen knappen Spielerkader haben“, schätzt Dietterle die Situation ein. Leichter wird es für den Trainer nicht, denn im Team traten unter der Woche einige Krankheitsfälle auf, so dass die Gefahr bestehe, dass sich die Elf quasi von selbst aufstelle.

Ganz anders ist die Situation für Faber. Sicher verzichten muss der Trainer nur auf den gesperrten Fabian Janik und den verletzten Jonas Christlieb. Fraglich sind noch die Einsätze von Joshua Barth und Oliver Rieger, um deren Einsätze der Coach im Derby noch bangen muss. Alle anderen Spieler werden Faber zur Verfügung stehen.

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