Duell unter Nachbarn

+
Im Verbandsliga-Derby haben sich die TSG Hofherrnweiler und der TSV Essingen 2:2 Unentschieden getrennt.

Der TSV Essingen empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. TSV-Trainer Köpf: „Das wichtigste Derby der Saison.“

Essingen / Hofherrnweiler

Für den TSV Essingen geht es im zweiten Heimspiel der Saison bereits in das zweite Derby. Dieses Mal empfangen die Essinger die TSG Hofherrnweiler zum „wichtigsten Derby der Saison“ laut Köpf.

Der Trainer führt weiter aus: „In diesen Duellen mit Hofherrnweiler geht es immer darum zu zeigen, wer hier in der Region die Nummer zwei hinter dem VfR Aalen ist und wir wollen unbedingt wieder zeigen, dass wir das sind“. Der Saisonstart lief für beide Mannschaften ähnlich. Mit je einer Niederlage und einem Sieg konnten beide Teams bislang drei Punkte einfahren. Die fünf Gegentore die Hofherrnweiler bereits einstecken musste will Essingens Coach Simon Köpf nicht überbewerten: „Mit Haas und Janik werden bei Hofherrnweiler zwei Spieler zurückkehren, die der Defensive richtig Qualität geben. Der Gästetrainer wird da sicher einen Plan entwickelt haben, der uns alles abverlangen wird“.

Zwischen den beiden Trainern besteht eine ganz besondere Beziehung. Köpf berichtet über seinen direkten Nachbarn Faber: „Padda und ich kennen uns seit der D-Jugend. Gemeinsam haben wir alle Auswahlmannschaften durchlaufen. Wir sind auch nicht zufällig Nachbarn geworden, uns verbindet eine enge Freundschaft, unsere Frauen und Kinder verstehen uns super, so hat die Familie Faber ganz bewusst neben uns gebaut“. Klar ist aber auch das während des Spiels die Freundschaft einer gewissen Rivalität weichen muss: „Sicherlich kann es in den 90 Minuten während eines Derbys auch mal hitzig werden, aber egal wie es ausgehen wird, wir werden gute Nachbarn bleiben und nach dem Spiel wahrscheinlich auch schon wieder gemeinsam etwas trinken“.

Faber, der selbst für den TSV Essingen spielte, ist nicht der einzige, der schon für beide Mannschaften tätig war. Auf die Frage ob einige Spieler gegen ihren Ex-Verein extra motiviert sein werden meinte Köpf, dass jeder wisse worum es in diesem Derby gehe und man daher nicht bereits für den Gegner auf dem Platz stehen musste um in diesem Spiel ganz besonders motiviert zu sein.

Die personelle Situation wird beim TSV Essingen vor dem Derby weiterhin immer besser. Zwar muss die Mannschaft weithin auf Koci verzichten, jedoch stehen mit Weissenberger und Wiedmann zwei weitere Urlaubsrückkehrer im Kader des TSV Essingen.

Als Stärken der Gäste aus Hofherrnweiler machte Simon Köpf, der den Nachbarn in der kommenden Saison erneut im vorderen Mittelfeld erwartet, die offensiven Standards aus. In seiner Gegneranalyse machte Köpf jedoch die besondere mannschaftliche Geschlossenheit als größte Stärke aus. Aber auf diese Geschlossenheit komme eben noch viel individuelle Qualität mit Spielern wie Zahner, Serejo, Schiele oder Janik. „Hofherrnweiler paart eine große Gemeinschaft mit viel individueller Qualität. Wir stellen uns auf ein schweres Spiel ein, wollen aber alles raushauen, um ein anderes Gesicht als gegen Gmünd zu zeigen“.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Kommentare