Durchatmen – aber nur für kurze Zeit

Der TSGV Waldstetten tritt an diesem Sonntag beim TSV Weilimdorf an. Beide Teams müssen punkten.

Waldstetten. Die Freude beim Fußball-Landesligisten TSGV Waldstetten war groß, als an diesem Mittwoch endlich der erste Saisonsieg herausgesprungen ist. 2:0 hieß es am Ende gegen den SV Bonlanden, den man bereits wenige Tage zuvor im Pokal geschlagen hatte. Etwas durchschnaufen ist also angesagt beim TSGV, aber nur kurz. Bereits am Sonntag (15 Uhr) tritt die Mannschaft von Mirko Doll beim TSV Weilimdorf an, der aus drei Spielen bislang nur einen Punkt ergattern konnte.

Damit kann die Mannschaft von Mirko Doll nun erst einmal verschnaufen, wenngleich der Sieg teuer erkauft war. Zwar gab es diesmal keine neuerlichen Verletzungen zu beklagen, doch hat man mit Beytullah Cinar (Gelb-Rot) einen wichtigen Spieler verloren für das kommende Wochenende. Aber mit Teammanager Edgar Fischer gleichzeitig einen dazugewonnen, zumindest für eine gewisse Zeit. Fischer ist längst offiziell verabschiedet worden, wollte nicht mehr kicken, ist gegen Bonlanden aber im letzten Drittel eingewechselt worden und hat prompt seinen Teil dazu beigetragen, dass am Ende die Null und damit der Sieg Bestand hatte. Ein Dauerzustand aber wird das nicht sein, geschuldet war der Einsatz tatsächlich der aktuellen Personallage. „Ich stehe jetzt erst einmal weiterhin als Back-up zur Verfügung. Wenn ich gebraucht werde, bin ich da – mehr aber nicht“, sagt Fischer selbst. Fitgehalten habe er sich in den vergangenen Wochen hauptsächlich mit Wandern, in den jüngsten Trainingseinheiten hat er dazu immer wieder mal mittrainiert. Muskelkater gab es somit keinen, „konditionell wurde es hintenraus dann aber schon schwierig“, sagt er schmunzelnd.

Weilimdorf steht ähnlich unter Druck wie der TSGV, erst ein Punkt steht für die Mannschaft von Ex-Normannia-Trainer Holger Traub zu Buche.

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