Sportmosaik

Ein Dreierpack in der Hauptstadt Berlin 

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In der Saison 2020/2021 spielte er noch mit dem VfB Stuttgart II beim VfR Aalen. Nun hat Eric Hottmann einen Dreierpack erzielt - für seinen neuen Verein Energie Cottbus.
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Alessandro Gleich und Alexander Haag über Torjäger, Trainer und Thailand.

Es war der Lichtblick in Bahlingen: Tim Schmidt stand erstmals seit Ende August wieder für den VfR Aalen auf dem Platz. Der wochenlang verletzte Innenverteidiger wurde zwar erst in der 89. Minute für Mehmet Bagci eingewechselt, und auch er konnte die 1:2-Niederlage nicht mehr verhindern. Aber: Schmidt hat auf Anhieb für frischen Wind gesorgt, er hat das Team in der Nachspielzeit noch einmal mitgerissen. „Tim hat gezeigt wie wichtig er für uns ist“, sagt Trainer Tobias Cramer. Und schon am Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Trier soll der 20-Jährige dazu wieder die Gelegenheit bekommen und mithelfen, dass die Sieglosserie endlich endet.

Sechs Spiele, ein Tor - das war die Bilanz von Eric Hottmann bis zum vergangenen Wochenende. Dann schlug der Stürmer von Energie Cottbus, der aus Aalen stammt und einst für die TSG Hofherrnweiler am Ball, im Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin II so richtig zu. Beim 5:0-Kantersieg erzielte der 22-Jährige drei Treffer selbst, einen weiteren bereitete er vor. Dass der Mittelstürmer auch ein guter Vorlagengeber ist, hat er schon in den Wochen zuvor bewiesen: Gegen Lok Leipzig (3:0) und den Chemnitzer FC (1:1) steuerte er jeweils einen Assist bei.

Er hat das Trikot des TSV Essingen getragen. Und das des SV Neresheim. Seit Sommer schnürt Max Wanner die Kickschuhe für den FC Heiningen. Wegen eines Sehnenrisses am Fuß fällt der 26-Jährige allerdings bis zur Winterpause aus. Und trotzdem ist der Neuzugang wichtig für den Landesligisten. Wanner wurde nun zum Co-Trainer von Metin Kartal befördert. „Metin und ich haben uns ohnehin ständig ausgetauscht, und da kam uns die Idee, dass ich ihn am Spielfeldrand unterstütze“, sagt Wanner.

Reif, aber vor allem bereit für die Insel sind die TSB-Handballer Nicola Rascher, Daniel und Stephan Mühleisen. Denn am kommenden Donnerstag steht für die drei Gmünder, die zusammen mit dem restlichen Beachhandball-Kader der „Otternasen“ Deutscher Meister wurden, das erste Gruppenspiel des Champions-Cup auf der portugiesischen Insel Madeira an - wobei laut der European Handball Federation (EHF) die Vorrunde wohl auf der kleineren Nachbarinsel Porto Santo ausgerichtet wird. Der erste Gegner der „Otternasen“ wird Camelot Handball Tilburg aus den Niederlanden sein. Neben diesen beiden Teams besteht die Gruppe C noch aus den Mannschaften der Beach Stars BHC (Ungarn) sowie der Escola de Formação de Espinho - Os Tigres (Portugal).

Nach der Judo-Weltmeisterschaft im usbekischen Taschkent ging es für Europameisterin Alina Böhm vom JZ Heubach noch weiter westlich. Sie nimmt sich nun eine kleine Auszeit und befindet sich derzeit in Bangkok, Thailand.

Das war knapp: Julia Stier aus Wißgoldingen sicherte sich beim „2. Salacher Löwenlauf“ den Sieg bei den Damen. Mit 48 Minuten und 44 Sekunden erkämpfte sich die Laufsportlerin und Influencerin den ersten Platz auf der Zehn-Kilometer-Strecke und verwies Yvonne Rabes auf Platz zwei, die sich um neun Sekunden (48:55) der Siegerin geschlagen geben musste. Stier selbst äußerte sich über ihre Social-Media-Kanäle wie folgt: „Ich würde mal sagen, das war super eng ...“

Drei Heimspiele an einem Tag: Das steht der SG Bettringen am Sonntag bevor. Den Auftakt machen die B-Liga-Kicker der SGB III gegen den TSV Mutlangen. Es folgt die A-Ligamannschaft SGB II, die die Sportfreunde Lorch empfängt. Den Abschluss macht das Landesliga-Team mit der Begegnung gegen den TSV Bernhausen. Gibt es für das Team um Trainer Steffen Mädger am Triple-Heimspieltag auch drei Punkte? Ein Sieg würde die Zahl des Tages in jedem Fall abrunden, wäre es doch Saisonsieg Nummer drei.

Alexander Haag
Alessandro Gleich

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