Sportmosaik

Ein Ex-VfR-Profi ärgert schon wieder den 1. FC Heidenheim

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Dominick Drexler feiert seinen Treffer zum 1:0.
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Über eine schnelle Genesung und einen neuerlichen Stich eines ehemaligen Aaleners mitten ins FCH-Herz.

Die Rückkehr kommt früher als erwartet: Tim Grupp ist nur drei Wochen nach seiner Kreuzbandverletzung wieder ins Training eingestiegen. „Ich bin allerdings noch nicht ganz schmerzfrei“, sagt der Mittelfeldspieler des FC Normannia Gmünd. Weshalb das nächste Spiel wohl noch zu früh kommt. „Ich will mich nicht zu sehr unter Druck setzen“, sagt der Ex-Profi des VfR Aalen. Aber: „Wenn alles rund läuft, möchte ich am 23. April wieder spielen.“ Das hofft auch FCN-Trainer Zlatko Blaskic: „Wir hoffen alle, dass wir Tim bald wieder loslassen dürfen ...“

Glücklich ist Zlatko Blaskic auch über die Entwicklung seiner Mannschaft seit der Winterpause. „Wir sind jetzt wieder sehr konstant, das hat uns in der Hinrunde gefehlt“, sagt der Trainer des FC Normannia Gmünd. Vor allem der jüngste 2:1-Derbysieg bei der TSG Hofherrnweiler „hat bei uns etwas frei gesetzt“. Heißt: Die Gmünder sind zurück im Aufstiegsrennen der Verbandsliga. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz zwei. „Vor vier, fünf Wochen war das kein Thema, jetzt sind wir plötzlich wieder in Schlagdistanz. Das ist die Situation, die wir wollen“, sagt Blaskic mit Blick auf den kommenden Samstag: da ist der FC Holzhausen zu Gast im Schwerzer - und der belegt aktuell diesen zweiten Platz.

Es war am 5. Dezember 2014, als Dominick Drexler mitten ins Fußballherz des 1. FC Heidenheim stach: Der damalige Offensivspieler des VfR Aalen sorgte mit seinem Tor des Tages für den ersten Derbysieg der Schwarz-Weißen in der 2. Bundesliga. Lang ist's her, inzwischen liegen Welten zwischen den beiden Vereinen. Nur eines hat sich nicht verändert: dass Drexler der Schrecken des FCH bleibt. Beim jüngsten Zweitligaduell zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Heidenheim war es erneut der Ex-Aalener, der die Elf von Trainer Frank Schmidt um ein mögliches Erfolgserlebnis brachte. Zuerst erzielte der 31-Jährige das 1:0 für seine Schalker, dann bereitete er das 2:0 durch Ko Itakura vor. Am Ende unterlag der FCH klar mit 0:3 und muss jetzt wohl auch die letzten Aufstiegshoffnungen begraben.

„Das war ein Beben im Vereinsheim“, sagt Oliver Glass. Der Sportliche Leiter der SG Bettringen spricht vom vergangenen Sonntag, als seine Kicker den Sprung an die Tabellenspitze geschafft haben. „Dass wir Neuler so klar mit 4:1 schlagen, war weder eingeplant noch zu erwarten“, sagt Glass und tritt sofort auf die Bremse: „Das alles ist aber nur eine Momentaufnahme, wir haben noch viele schwierige Spiele vor der Brust.“ Das erste am Samstag auswärts bei der DJK Schwabsberg-Buch, einer „kompakten und giftigen Mannschaft“. Es folgt am Ostermontag das Derby gegen den TSV Großdeinbach. „Da haben wir etwas gutzumachen, nachdem wir im Hinspiel mit Ach und Krach 2:1 gewonnen haben“, sagt der Sportliche Leiter und spricht bei allem Respekt vor dem Gegner von einem „Pflichtsieg“.

Der A-Ligist des TSV Hüttlingen hat mit seinen Trainern verlängert. Jürgen Roder ist weiterhin verantwortlich für die erste Mannschaft in der Kreisliga A. Nach dem bisherig erfolgreichen Saisonverlauf mit aktuell Rang zwei ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit sowohl für Roder als auch für den Sportlichen Leiter Tobias Hieber der logische nächste Schritt. „Jürgen Roder gelingt es sehr gut, aus den vielen talentierten Spieler ein Team zu formen, dass geschlossen auftritt und zudem motiviert ist, sich fußballerisch stetig weiterzuentwickeln“, sagt Hieber. Jürgen Roder geht im Sommer in seine dritte Saison beim TSV.

An Bord bleibt auch Lennart Kunz als Trainer des TSV Hüttlingen II in der Kreisliga B. René Freimuth als bisher dritter Coach im Bunde scheidet unterdessen aus privaten Gründen zum Saisonende aus dem Trainerteam aus. „Wir sind aktuell auf der Suche nach einem Nachfolger“, sagt der Sportliche Leiter Tobias Hieber .

Auch im Jugendbereich gibt es beim TSV Hüttlingen eine erfreuliche Zusage: Julian Krach bleibt dem TSV Hüttlingen als Jugendkoordinator erhalten. Hieber: „Julian war zuvor Trainer bei Union Wasseralfingen. Auch für die kommende Saison hatte er Anfragen von umliegenden Vereinen für ein Engagement als Aktiventrainer.“

Für das Aalener Mountainbike Racingteam um Weltmeister Simon Gegenheimer startet in gut einer Woche die neue Weltcup-Saison. Zum Auftakt geht's in die Wüste nach Abu Dhabi. Gegenheimer und seine Teamkollegen Marion Fromberger und Nils Riecker fliegen bereits an diesem Donnerstag nach Dubai - zum trainieren und akklimatisieren. „Die Temperaturen in Abu Dhabi liegen derzeit bei rund 40 Grad. Da ist es wichtig, dass wir vor Ort noch trainieren“, sagt der Weltmeister.

Tim Grupp
Alexander Haag

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