Ein knapper Sieg: Die Löwen beißen sich durch

+
Der TSGV Waldstetten setzte mit 1:0 gegen Liga-Konkurrent SV Bonlanden durch.

Der TSGV Waldstetten gewinnt in der dritten Runde des WFV-Pokals mit 1:0 gegen den SV Bonlanden.

Waldstetten. Zweiter Pflichtsieg innerhalb von nur drei Tagen. Dank einer starken und dominanten Schlussphase hat der TSGV Waldstetten letztlich verdient mit 1:0 gegen Liga-Konkurrent SV Bonlanden gewonnen und steht im Achtelfinale des WFV-Pokals.

Fans von spektakulärem Offensiv-Fußball sollten in der ersten Halbzeit nicht auf ihre Kosten kommen. Vieles spielte sich außerhalb der Strafräume ab. Bonlanden war zwar über weite Strecken des ersten Durchgangs dominant, doch im letzten Drittel fehlte es an Ideen. Zwei Bonlandener Distanzschüsse, von Fabio Andretti (4. Minute) und Sven Kühfuss (15.), waren noch die gefährlichsten Offensiv-Aktionen. Dass die Löwen unter der Woche 120 harte Minuten inklusive Elfmeterschießen in den Knochen hatten, merkte man.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Partie erst noch ausgeglichen, doch nach und nach wurden die Löwen bissiger und dominanter. Nach gut einer Stunde gab es einen Freistoß für die Hausherren aus aussichtsreicher Position. Liridon Elezaj nahm sich der Sache an, doch Torhüter Steffen Wiedmann konnte das Leder in allerhöchster Not gerade an den Pfosten lenken. Es war der Auftakt einer ganz starken Schlussphase, in der die Eingewechselten Roberto Nicolosi, Julius Bäumel und allen voran Nico Waidmann eine entscheidende Rolle spielen sollten. Alle drei belebten das Spiel nach vorne ungemein. Zehn Minuten vor Schluss hatte Jonas Kleinmann die große Chance, fünf Minuten später marschierte Bäumel auf der linken Seite und zog ab - beide Male parierte Torhüter Wiedmann stark. Der anschließende Eckball brachte schließlich die Erlösung. Nicolosi führte die Ecke aus, Joshua Szenk leitete den Ball weiter und Waidmann stand goldrichtig und netzte zum viel umjubelten 1:0 ein.

Von Trainer Mirko Doll gab es nach Spielende ein Extra-Lob: „Insgesamt sind wir total zufrieden mit Nico Waidmann. Er hat ein brutales Tempo und ist im Sechzehner sehr abschlussstark. Ich denke, an ihm werden wir noch unsere Freude haben.“

Und weiter: „Wir haben mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel abgeliefert, aber wenn man das dann gewinnt, ist es auch völlig in Ordnung. Viele Spieler von uns haben innerhalb von nur drei Tagen komplett durchspielen müssen. Momentan herrscht noch Vorbereitungszeit, deshalb ist es nachvollziehbar, dass man in Sachen Konzentration nicht zweimal innerhalb kürzester Zeit 100 Prozent abrufen kann. Im zweiten Durchgang wurden wir immer stärker und hatten das Spiel immer besser in Griff bekommen.“Tim Abramowski


TSGV: Helmli - Rembs, Rosenfelder, Ebner (54. Bäumel) - Molner, Braun (63. Nicolosi), Kleinmann, Szenk, Kurfess Elezaj - Weber (71. Waidmann)

Tor: Waidmann (85.)

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare