Ein stressiger Endspurt für die SG MADS Ostalb

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Volleyball Regionalliga der Männer. Spiel zwischen der SG Mads Ostalb und Heidelberg.
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Drei Nachholspiele muss die SG MADS Ostalb in den Spielplan packen. Kann die Saison verlängert werden?

Aalen.

Durch die Pandemie verursachte Spielausfälle setzen die Regionalliga-Volleyballer der SG MADS im Abstiegskampf zusätzlich unter Druck. Die drei aufgrund von Corona-Fällen bei den Gegnern ausgefallenen Partien beim VfL Sindelfingen, gegen TSV Stuttgart 2 und BEG United müssen noch in den Saisonendspurt terminiert werden.

Zudem hat der bisherige Tabellenletzte SV Fellbach 2 sich mit zwei knappen Siegen am vergangenen Wochenende an der SG MADS vorbeischieben können, während diese tatenlos zusehen musste. „Klar baut sich ein Termindruck auf, aber wir haben es noch in eigener Hand“, blickt Trainer Frieder Henne auf die verbleibenden fünf Spiele seiner Mannschaft, die laut Rahmenplan bis zum 27. März absolviert sein müssen.

Während der Württembergische Volleyballverband für seine Ligen ab Oberliga abwärts bis zur B-Klasse die Saison um zwei Wochen verlängert hat, um den Vereinen mehr Zeit zu geben, hat der für die Regionalliga zuständige deutsche Verband dies noch nicht getan. Zumindest offiziell, wie Henne anfügt.

So ergibt sich jetzt die Situation, das die SG MADS am letzten Spieltag der Saison am Samstag, 26. März, in der Karl-Weilandhalle in Aalen gegen den SV Fellbach 2 spielt und am nächsten Tag, dem Sonntag, gegen die BEG United. Das Spiel in Sindelfingen findet am eigentlich spielfreien Samstag, 19. März, statt.

Für die Heimpartie gegen TSV Stuttgart 2 wird noch ein Termin – und vor allem eine Halle gesucht. „Das ist nicht einfach, da alle passenden Hallen in Aalen belegt sind“, hofft Henne auf einen möglichen Termin Anfang April. Der muss natürlich dann auch für den Gegner passen.

Zusätzlich schwieriger können diese Spiele für die Ostälbler aufgrund der personellen Situation bei den Gegnern und Konkurrenten werden. So konnte aufgrund der Corona-Verordnungen bei Sindelfingen in den letzten Partien unter anderem der stärkste Angeifer nicht mitspielen, weil er  nicht gegen Corona geimpft ist. Er könnte jetzt eventuell aufgrund der Lockerungen gegen MADS mitwirken. Bei den Konkurrenten Fellbach 2 und Freiburg 2 könnten in den letzten Spielen junge Akteure mitwirken, die sonst den jeweiligen 1. Mannschaften in 2. Liga oder 3. Liga mitwirken, da es für diese Mannschaften dort um nichts mehr geht.

„Wir müssen es nehmen, wie es kommt und nach uns selbst schauen und unsere beste Leistung bringen“, appelliert MADS-Coach Frieder Henne an seine Spieler. „Zudem können in diesen fünf Spielen ja auch Zuspieler Dominik Kelsch und Mittelangreifer Max Schwebel, die zuletzt gefehlt hatten, durchgehend mitwirken.“

Das ist nicht einfach, da alle passenden Hallen in Aalen belegt sind.“

Frieder Henne, Cheftrainer SG MADS Ostalb

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