Sportmosaik

Ein Tor gegen Leipzig

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Dominik Kaiser (#13, Hannover 96) (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO) , 2. Bundesliga, FC Heidenheim - Hannover 96, 12.12.2020, Heidenheim an der Brenz, Voith-Arena
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    Werner Röhrich
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„Ein Tor gegen RB Leipzig würde ich mitnehmen“, sagt Dominik Kaiser. Der Fußballprofi aus Waldstetten trifft an diesem Mittwoch (18.30 Uhr) im Viertelfinale des DFB-Pokal mit Hannover 96 auf seinen ehemaligen Club RB Leipzig. Für die Sachsen hat „Domme“ - wie ihn seine Freunde nennen - sechs Jahre (2012 - 2018) lang gespielt. Und sie als Kapitän von der Regionalliga bis in die Bundesliga und in die Champions League geführt.

Das Märchen „Aufstieg in die Bundesliga“ hat übrigens ein weiterer Gmünder zu großen Teilen mitgeschrieben: Alexander Zorniger hatte als Chefcoach bis zum Aufstieg in die 2. Liga die sportliche Verantwortung. Die Beiden haben sich später in Kopenhagen beim dänischen Erstligisten Bröndby IF dann wieder gefunden.

Nach Kopenhagen hatte Kaiser schon zu Leipziger Zeiten gute Verbindungen. Dort hat nämlich sein langjähriger RB-Weggefährte Yussuf Poulsen seine Heimat. Den hat Dominik Kaiser in Dänemark bereits des öfteren besucht. „Ich wünsche mir am meisten, dass Yussi Poulsen auf dem Platz steht“, sagt der Waldstetter am Tag vor dem Aufeinandertreffen mit seinen ehemaligen Teamkollegen.

Nein, Hoffnungen auf den Aufstieg macht sich beim SV Jagstzell niemand mehr. Der B-Ligist hat vor dem Start in die Restrunde neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz zwei, den aktuell die SGM Neunheim/Rindelbach belegt. „Da müssten wir ja lles gewinnen“, sagt Hariolf Kucher. „Das ist unrealistisch.“ Für den Spielleiter des SV Jagstzell ist die Situation an der Spitze ohnehin eine eindeutige. „Der FC Röhlingen spielt in einer anderen Liga. Ich glaube nicht, dass die überhaupt verlieren.“ 12 Spiele, 12 Siege - das ist die beeindruckende Bilanz des designierten Meisters.

Beim SV Jagstzell konzentriert man sich deshalb schon auf die neue Runde in der Kreisliga B III. „Wir führen gerade Gespräche mit unserem Trainer Waldemar Zur“, sagt Hariolf Kucher. Und der Spielleiter hofft, dass die Zusammenarbeit mit dem Coach weitergeht. Zumal Kucher glaubt, dass einige ältere Spieler ihre Zukunft von Zur anhängig machen. Weniger schön ist die Situation im Nachwuchs. „Es kommen nur ein, zwei Spieler zu den Aktiven. Das könnte zu einem Problem werden, wenn Ältere aufhören.“ Immerhin: „Noch weiß ich von keinem, dass er Schluss machen will.“

In der Kreisliga A I gab es eine Woche vor dem Start einen überraschenden Rücktritt: Trainer Björn Lange hat sein Amt beim FC Bargau II niedergelegt. „Unterschiedliche Vorstellungen über die Fußballphilosophie und eine mangelnde Aufbruchstimmung“ hätten Lange zu diesem Schritt bewogen, sagt Fußballvorstand Philipp Zoidl. Neben Lange ist auch Co-Spielertrainer Fabian Schmid zurückgetreten. Allerdings sind die Bargauer bei der Suche nach einem Nachfolger schnell fündig geworden. Aaron Klotzbücher coach die Zweite bis zum Saisonende.

Die Nicht-Nominierung für die Olympischen Spiele in Peking sind Geschichte. Anna Rupprecht ist zurück im deutschen Team, und der erste Weltcup nach den Spielen war ein erfreulicher für die Skispringerin aus Schwäbisch Gmünd. Nach einem mäßigen 26. Platz am ersten Tag steigerte sich die 25-Jährige am zweiten Tag und belegte auf der Normalschanze in Hinzenbach den 19. Platz. Rupprecht war damit die Beste im deutschen Team. „Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern, aber nach der langen Wettkampfpause war das absolut ok“, sagt Rupprecht gewohnt selbstkritisch. Bundestrainer Maximilian Mechler fand unterdessen lobende Worte: „Anna ist wieder richtig gut reingestartet.“

Alexander Haag
Werner Röhrich

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