Elf Goldmedaillen und zahlreiche Bestzeiten

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Die Aalener Delphine räumten 34 Podestplätze ab.

Die Aalener Delphine belohnen sich mit 34 Podestplätzen beim 17. Internationalen Sprinter-Cup

Kirchheim. Mit einem neunköpfigen Team trat die Wettkampfmannschaft des SC Delphin Aalen in Kirchheim unter Teck auf der 50 Meter Bahn zum Formtest an. Hierbei hatten die Sportler ein straffes Programm mit teilweise sieben Starts zu bewältigen. Elf Goldmedaillen und zahlreiche Bestzeiten spiegeln die ansteigende Leistungskurve deutlich wieder. 

Lilli Bauer konnte sich bei ihren sechs Starts durchweg über neue Bestzeiten und jeweils einen Platz auf dem Podium freuen. Ihre besten Platzierungen erzielte sie über 400 Meter sowie der halb so langen 200 Meter Freistildistanz mit Platz eins. Eine Silbermedaille erschwamm sie sich über 100 m Rücken bei einer Verbesserung ihrer Bestzeit um knapp 2 Sekunden. Je eine Bronzemedaille über 50 Freistil und Rücken sowie über 100 Meter Freistil komplettierten ihre Bilanz.

Ein kompletter Medaillensatz ging bei sieben Starts an Nils Bauer. Er belegte über 100 Meter Rücken Platz 1, die Silbermedaille erkämpfte er sich über 200 Meter Lagen, bevor er sich im 50 Meter Rückenrennen mit Bronze belohnte. Ebenso über ein komplettes Medaillenensemble freute sich Katja Mohr. Die Rückenspezialistin konnte das 50 Meter und 100 Meter Rückenrennen für sich entscheiden. Silber erkämpfte sie sich über 50 Meter Brust und 200 Lagen und rundete ihren Wettkampf mit Platz drei über 50 Meter Freistil ab.

Nachwuchstalent Hees glänzt

Mit Michael Hees haben die Aalener Delphine ein Nachwuchstalent in ihren Reihen, welches vor allem in dieser Saison einen großen Sprung nach vorne gemacht hat. Michael konnte durchweg mit neuen Bestzeiten aufwarten und sich teilweise um über 10 Sekunden zu seiner bisherigen Bestleistung steigern. Besonders stark war sein 100 Meter Freistilrennen, bei welchem er sich über 3 Sekunden auf eine Endzeit von 1:06,32 steigern konnte und Wettkampfhärte auf der 50 Meter Bahn bewies. Auch über die doppelt so lange 200 Meter Distanz steigerte er sich um 4 Sekunden und wurde mit Platz zwei belohnt. Eine weitere Gold- und Silbermedaille bekam er für seine Leistungen über 200 Meter Lagen und 50 Meter Freistil um den Hals gehängt.

Gleich dreimal ganz oben bei der Siegerehrung stand Jasmin Scholl. Sie siegte über 50 Meter Freistil, 50 Meter Brust und 50 Meter Rücken. Mit Platz zwei über 100 Freistil, 200 Meter Freistil und 200 Lagen sowie einer Bronzemedaille über 50 Meter Schmetterling rundete Jasmin ihr Wettkampfwochenende ab.

Mit fünf Medaillen dekorierte sich Lukas Thaler. Seine beste Platzierung erzielte er über 400 Meter Freistil, wobei er sich um über 30 Sekunden zu seiner bisherigen Bestzeit auf der 50 Meter Bahn steigern konnte. Weitere Medaillen erschwamm er über 100 Meter Schmetterling mit Platz 2 und jeweils Platz drei über 200 Meter Freistil sowie 200 Lagen.

Auch seinem jüngeren Bruder Simon Thaler gelang ein erheblicher Leistungssprung, wobei er sich ebenfalls um über 30 Sekunden auf der 200 Freistilstrecke steigern konnte. Für seine Leistungen im 50 Meter Freistilrennen wurde er mit Gold, im 100 Meter Freistilrennen mit der Silbermedaille sowie mit Platz drei über die 200 Meter Lagen Distanz belohnt.

Wiegand: Bestzeiten und Quali

Sieben Bestzeiten und Qualifikationen für die Baden-württembergischen Meisterschaften bei sieben Starts ist die durchweg positive Bilanz von Finja Wiegand. Angesichts der starken Konkurrenz schrammte sie viermal denkbar knapp am Podium vorbei und belegte über 50 Meter, 100 Meter und über 200 Meter Freistil sowie im 50 Meter Rückenrennen den undankbaren vierten Platz.

Ihre Schwester Lena musste sich ebenfalls starker Konkurrenz erwehren und belohnte sich durch eine Leistungssteigerung um über 10 Sekunden auf der 200 Meter Bruststrecke mit der Silbermedaille. Bei ihren weiteren sechs Starts schwamm sie unter die Top Ten.

Insgesamt lässt der Wettkampf uns positiv in die Zukunft blicken, wenn gleich die Defizite der Sportler aufgrund der angespannten Wasserflächensituation deutlich wurden. „Angesichts unserer beschränkten Trainingsmöglichkeiten sind wir auf einem guten Kurs“, resümiert Trainer Alexander Jung.“ Technisch haben die Athleten in den vergangenen Monaten sehr gut gearbeitet. Die Verbesserungen sind deutlich in der Wasserlage und der Zugphase zu sehen. Das haben meine Sportler wirklich toll gemacht“, lobt Jung seine Schwimmer/innen."Leider haben wir bis auf zwei Trainingseinheiten nur eine Bahn im Hallenbad für bis zu 16 Sportler zur Verfügung. Unterschiedliches Leistungsniveau vom Nachwuchstalent bis zum arrivierten Leistungsträger müssen gemeinsam trainieren. Hierdurch ist es sehr schwierig die notwendige Ausdauer und Wettkampfhärte für die unterschiedlichen Leistungsstufen zu entwickeln. Hier hat der SC Delphin Aalen einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber anderer regionalen Vereinen. Ich hoffe, das meine Sportler weiterhin Spaß am Leistungssport haben, ihre Erfolge für sich sprechen, und es bald eine Entspannung in der Bahnenpolitik für uns gibt“, blickt der Trainer in die Zukunft. 

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