Endet der lange Endspiel-Fluch?

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Am Ende war's klar: Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II hat sich im Halbfinale gegen den TV Neuler durchgesetzt und steht am Sonntag im Endspiel um den Bezirkspokal.
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Die SF Lorch empfangen am Sonntag im Finale die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II. Die Aalener Weststädter haben viermal in Folge dieses entscheidende Spiel verloren.

Ostalbkreis.

Ein Teil der Fußball-Saison 2020/2021 im Bezirk Ostwürttemberg wird doch noch zu Ende gespielt – der Bezirkspokal. Am kommenden Sonntag steigt in Lorch um 15.30 Uhr das Finale zwischen den gastgebenden Sportfreunden und dem Dauerfinalteilnehmer der letzten Jahre, der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II. Beide hatten sich am Mittwoch in spannenden Halbfinals durchgesetzt.

Für die Sportfreunde Lorch war schon das Halbfinale gegen den FC Bargau, das man nach einem 0:0 nach 90 Minuten Spielzeit 4:3 im Elfmeterschießen gewann, die absolute Kür. „Und jetzt das Endspiel auf dem eigenen Platz wird ein tolles Highlight für unsere junge Mannschaft“, sagt Spielleiter Dennis Mathussek. „Im Verein haben wir darauf hin gefiebert, jetzt herrscht große Vorfreude.“

Keine Verlängerung im Finale

Und auch die Zuschauer hätten sich gefreut, dass wieder gespielt wird, das hätte die Besucherzahl von 400 und die gute Stimmung trotz Regen am Mittwoch deutlich gemacht. „Eine Verlängerung wird es aufgrund der kurzen Vorbereitung und wegen der Verletzungsgefahr auch im Finale nicht geben“, sagt Mathussek. Nach dem Sieg habe man natürlich noch etwas gefeiert, ergänzt der Spielleiter.

Trainer Jochen Herbst sieht sein Team eher als Außenseiter gegen die TSG II. Deren Spieler hätten andere sportliche Erfahrungen als seine Truppe. „Aber im Pokal ist vieles möglich, wir werden mit Herzblut und viel Einsatz antreten und dann schauen was geht“, sagt er. Alle Spieler seien fit, niemand habe sich verletzt, „und das Finale daheim ist immer etwas besonderes“, ergänzt Herbst.

Zum vierten Mal in Folge steht die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II im Finale des Bezirkspokals, hat aber keines dieser Spiele gewonnen. Im Halbfinale setzte man sich beim TV Neuler erst gegen Ende noch deutlich mit 4:1 durch. „Beide Mannschaften hatten Mühe, nach sieben Monaten Pause in den Wettkampf zu kommen, in den letzten 25 Minuten waren wir wohl einen Tick aggressiver und vielleicht etwas fitter“, sagt Trainer Christoph Merz. Die Mannschaft habe eine gute Einstellung gezeigt und nach der Pause auch Spaß am Spiel gezeigt. Alle Spieler seien fit nach der ungewohnten Belastung und freuten sich auf das Endspiel. Das will man natürlich jetzt auch gewinnen.

„Die Jungs sind heiß ...“

„Nach zweieinhalb Wochen Training auf dem Platz macht jedes Spiel Freude, schließlich hat man sich auch lange nicht gesehen, nur online“, ergänzt Merz. Die Serie von vier Finals für seine Mannschaft erklärt er sich mit dem Besonderen, das für die Spieler in einem Pokalspiel liege. Das gehe auch ihm als Trainer so, früher als Spieler sei es auch so gewesen. „Ich spüre, dass die Jungs heiß sind, aber das wird bei Lorch nicht anders sein.“

Im Verein haben wir darauf hingefiebert.“

Dennis Mathussek, Spielleiter SF Lorch

Der Weg ins Finale: SF Lorch - TSG Hofherrnweiler II

Der Weg ins Finale:

SF Lorch:
1. Runde: SGM Hohenst./Untergr. – Lorch 3:4
2. Runde: FC Stern Mögglingen – Lorch 2:4
3. Runde: SV Göggingen – Lorch 1:5

4. Runde: TSV Böbingen – Lorch 1:3
5. Runde: Lorch – SG Heldenf./Heuchl. 5:2
6. Runde: Lorch – FC Bargau 4:3 n. E.

TSG Hofherrnweiler/Unterrombach II:
1. Runde: Freilos

2. Runde: TSG II – SSV Aalen 4:0
3. Runde: TSG II – TSV Kirchh./Trochtelf. 8:2
4. Runde: TSV Hüttlingen – TSG II 1:3
5. Runde: SG Bettringen II – TSG II 2:5
6. Runde: TV Neuler – TSG II 1:4

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