Erst im Finale gestoppt

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Links: Alina Böhm.

Alina Böhm startet bei einem internationalen Turnier in Tel Aviv und holt Silber für Deutschland.

Tel Aviv.

Alina Böhm vom Judozentrum Heubach war erneut für einen Wettkampf der Weltserie der inter- nationalen Judoföderation nominiert. Nach einem unglücklichen Start in Paris vor drei Wochen gelang ihr in Tel Aviv der Finaleinzug und somit ein erneuter Medaillengewinn bei einem Grand Slam. 

Alina Böhm startete in der Klasse bis 78 kg mit 15 weiteren Sportlerinnen.

Obwohl die Auslosung auf den ersten Blick nicht optimal schien, schaffte sie die Vorrunde sicher, sie zeigte starke Kämpfe. Vor allem im Bodenkampf überzeugte Böhm mit starken Techniken.

Schneller Sieg zum Auftakt

In der ersten Begegnung bezwang Böhm die Kontrahentin aus Kasachstan schon in der ersten Kampfminute. In Runde zwei war mit Sampaio aus Portugal die U23-Europameisterin am Start Diese hatte in Runde 1 die Vizeweltmeisterin Malonga aus dem Rennen geworfen. Auch hier machte die Heubacherin den Sieg am Boden klar. Nach einer Drehtechnik konnte AlinaBöhm gegen die Gegnerin mit einem Haltegriff siegen. 

Im Halbfinale stand mit Bellandi aus Italien eine bekannte Gegnerin aus der Jugend gegenüber. Nach einem Handwurf und einem folgenden Haltegriff siegte sie auch gegen die Italienerin.

Verloren durch Bestrafungen

Im Finale musste Alina gegen die amtierende Europameisterin Pacut aus Polen auf die Matte. Der Kampf verlief ausgeglichen und nach jeweils zwei Bestrafungen ging es in die Verlängerung. Hier erhielt Alina die dritte Bestrafung.  Sie belegte somit Platz zwei, diese Silbermedaille war die einzige Medaille der deutschen Judoka in Tel Aviv.

Alina Böhm

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