Erstes Kräftemessen mit der Spitze

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Aalener Sportallianz. V.l.n.r. Darija Schiele, Oliver Hummel, Tom Gentner

Drei ASA-Schwimmer sammelten bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Bestzeiten.

Aalen. Tom Gentner, Oliver Hummel, Darija Schiele, das sind die drei ASA-Schwimmer, die zum ersten Mal bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) im Einzel an den Start gehen durften. „Das ist für die ASA-Schwimmabteilung ein großer Erfolg, den es seit vielen Jahren nicht mehr gab“, freute sich Schwimmabteilungsvorsitzender Dietmar King mit den Sportlern.

Auf den letzten Drücker hatte sich Tom Gentner noch unter die besten 14-jährigen gemeldeten Top-25-Schwimmer über 200 m Rücken, qualifiziert. Oliver Hummel sprang erfolgreich an zwei Starts in Schmetterling ins Wasser und Darja Schiele konnte über vier Strecken in Rücken und Schmetterling ins Berliner Becken starten. Sie erzielte im Jahrgang 2005 Platz elf und zwölf mit Bestzeiten.

Der 14-jährige Tom Gentner erhielt seine Fahrkarte nach Berlin erst wenige Tage vor dem Start zur DJM. Er zeigte bei den vergangenen Wettkämpfen, dass er sich auf Rückenstrecken sehr wohl fühlt und qualifizierte sich unter den besten 25 der gemeldeten 200 m-Rückenschwimmern im Jahrgang 2007. Leider war er zuvor zwei Wochen krank und konnte nicht wie gewohnt trainieren. Seine 2:38 min und Platz 21 spiegelt nicht das wieder, was er könnte, aber es ist ein sehr guter Einstieg in die DJM.

„In Berlin konnte Tom Gentner viel Motivation für die Zukunft mitnehmen“, lobte Trainer Peter Rothenstein den jungen Schwimmer. Sich mit der deutschen Jahrgangskonkurrenz in der Hauptstadt zu messen wäre für alle ASA-Sportler schließlich ein tolles Erlebnis. „Und überhaupt, sich zu qualifizieren, ist schon der erste Teil des Erfolges“, fügte der zufriedene Trainer hinzu.

Die kurze Sprintstrecke über Schmetterling lief bei ASA-Schwimmer Oliver Hummel sehr gut. Hier schwamm er flüssig mit kräftigen Zügen in 26,76 sek auf Platz 16 im Jahrgang 2004 und freute sich über seine neue Bestzeit. Auf der doppelten Streckenlänge startete er sehr schnell und hatte am Ende seine zweitbeste je geschwommene Zeit an der Anzeigentafel stehen, mit 1:01,34 min belegte er hier Platz 21. „Technisch werden wir ein paar Dinge korrigieren und dann läuft das in der Zukunft noch deutlich besser“, darüber sind sich Oliver Hummel und Peter Rothenstein einig. Da könne man noch einiges erwarten, dessen sind sich beide sicher.

Die einzige weibliche ASA-Starterin Darja Schiele schwamm in vier Rennen zwei Bestzeiten. Über 50 m und 100 m Schmetterling platzierte sie sich auf Rang elf und zwölf. Über die Rückenstrecken, 50 m und 100 m landete sie auf Platz 17 und Platz 22. Eine knappe Sekunde lag sie am Ende der 100 m Rücken hinter ihrer Bestzeit von 1:11,98 min. Im nächsten Rennen, den 100 m Schmetterling, schlug sie um über eine Sekunde schneller als ihre seitherige Bestzeit an und hatte sich mit 1:07,82 min auf Platz zwölf im Jahrgangsfeld 2005 platziert. Um einen Platz besser schmetterte sie 50 m Schmetterling und steigerte ihre persönliche Hausmarke um drei Zehntel auf 29,63 sek. In den letzten Monaten hatte sie immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, ließ sich aber nicht beirren und schwamm über Schmetterling zwei gute Bestzeiten.

Alle drei waren zum ersten Mal mit der deutschen Spitze im Vergleich und meisterten diesen Wettkampf gut. Darija Schiele schwamm ihre vierte Strecke über 50 m Rücken in 32,06 sek, nur eine halbe Sekunde über Bestzeit.

Ein tolles Ereignis, bei dem die drei jungen Sportler viel Erfahrungen in der deutschen Spitze sammeln konnten.

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