Es wird schwer für die DJK

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Die DJK Schwäbisch Gmünd geht mit einem frisch zusammengewürfelten Kader in die neue Saison. Das vorrangige Ziel heißt dabei Klassenerhalt.

Schwäbisch Gmünd

Auch wenn DJK-Trainer Hannes Bosch die Worte „Klassenerhalt“ und „Abstiegskampf“ nicht so gerne in den Mund nimmt, so wird er in der kommenden Saison vermutlich häufiger damit konfrontiert werden. Denn die Volleyballerinnen der DJK Gmünd gehen mit einem großen Umbruch im Kader in die neue Runde.

Vier Stammspielerinnen stehen in der neuen Runde nicht mehr oder zumindest so gut wie nicht mehr zur Verfügung. Die drittligaerfahrene Pavla Stara und Lara König haben die DJK verlassen, Lisa Denzinger pausiert nach der Geburt ihres Sohnes Kilian, und Hanna Arnholdt steht studiumbedingt so gut wie nicht mehr zur Verfügung.

Die DJK bemühte sich zwar schnell um Kompensation und konnte sogar einen quantitativ großen Kader zusammenstellen, doch auf vielen Positionen fehlt es an Erfahrung. „Es wird in den ersten Spielen darum gehen als Mannschaft zusammenzufinden. Wir müssen uns hier einspielen und Sicherheit reinbekommen“, so DJK-Trainer Hannes Bosch. Dabei verschweigt der Coach auch nicht, dass „wir in diesem Jahr nur bedingt konkurrenzfähig sein werden in der Regionalliga“. Denn es gibt neben der fehlenden Erfahrung auf mehreren Positionen noch Baustellen. Gerade auf der Zuspieler-Position wird Nachfolgerin Paloma-Rebecca Kraft sicherlich kein adäquater Ersatz für Pavla Stara werden. „Sie tut sich momentan noch schwer reinzukommen und klar, als junge Spielerin fehlt ihr natürlich auch die Erfahrung“, so Bosch. Als zweite Zuspielerin wird dabei grade Pia Arnholdt eingelernt, die Kraft dabei unterstützen soll. Doch die so wichtige Position, wird weiterhin ein Knackpunkt bleiben.

Lange problematisch war auch die Position in der Mitte, hinter der nach dem Weggang von Lara König lange ein großes Fragezeichen stand. Die DJK hat zwar mit Celine Feichtinger, Hannah Werner, Antonia Haag, Anja Plewe und Lea Liss hier zwar fünf Spielerinnen parat, doch die Probleme stecken im Detail. Lea Liss fällt nach ihrer Operation wohl noch lange aus, Celine Feichtinger kann beruflich gesehen nur wenig trainieren. Hannah Werner und Antonia Haag haben zwar viel Potenzial, aber als Jugendspielerinnen müssen die beiden auch noch ihre Regionalligaerfahrung sammeln. „Ich bin mir aber sicher, dass die beiden in der nächsten Runde zu Topspielerinnen heranwachsen können“, so der Trainer. Und Anja Plewe kommt aus der Landesliga zur DJK.

Hannes Bosch sieht es pragmatisch: „Mein Ziel ist es, dass wir uns möglichst früh im Mittelfeld positionieren können.“ Zudem möchte der Trainer zusammen mit Co Stefan Mau die Entwicklung der jungen Spielerinnen langfristig vorantreiben.

Keine Probleme im Angriff

Deutlich weniger problemanfällig sieht es bei der DJK im Angriff aus. Die Leistungsträgerinnen Svenja Baur und Alisia Weber sind fit, verstärkt werden sie von Neuzugang Julia Stangl und Pia Arnholdt, vorausgesetzt diese muss nicht im Zuspiel aushelfen. Auf Franziska Rettenmaier auf der Diagonalposition ist ebenso verlass, die auch noch von Hannah Werner unterstützt werden kann. Und die Position der Libera sind mit Jule Nanz und Stefanie Grün sowieso stark besetzt. Somit wird es neben der eigenen Stärke auch darauf ankommen, wie viel Probleme andere Mannschaften in der Liga haben. „Aus Freiburg und Heidelberg hört man auch immer wieder Probleme, im Endeffekt weiß ich es aber nicht, dazu kann ich im Winter mehr sagen“, so Bosch. Der TV Villingen ist klarer Aufstiegsfavorit zu sein, daher will der Trainer das erste Saisonspiel in Villingen ausklammern. „Im Normalfall holen wir da nichts.“

Es geht darum, dass wir zusammenfinden.“

Hannes Bosch, Trainer der DJK Gmünd

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