Essingen ist zu Gast in Tübingen

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Niklas Weissenberger (schwarzes Trikot)tritt mit seinem TSV Essingen an diesem Samstag bei der TSG Tübingen an. Los geht es um 15.30 Uhr. Essingen belegt aktuell den vierten Tabellenrang.

Die Elf von Stephan Baierl tritt an diesem Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Tübingen an.

Essingen. Es war schon ein Wechselbad der Gefühle, das die Kicker des Fußball-Verbandsligisten TSV Essingen in dieser Woche erlebt haben.

Zunächst mit 0:3 gegen den SSV Ehingen-Süd die ersten Tore und gleichzeitig erste Heimpleite erlitten, mussten sie bereits am Mittwoch im Viertelfinale des WFV-Pokals beim Verbandsliga-Primus FSV Hollenbach antreten – und haben diesen dann mit 3:0 geschlagen. Mit dem Rückenwind des Pokal-Halbfinaleinzugs wird die Mannschaft von Stephan Baierl nun auswärts am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Tübingen antreten.

Natürlich hat Baierl noch einmal auf die Pokalpartie zurückgeblickt: „Die Jungs haben eine Reaktion gezeigt, waren fokussiert und griffig. Ich habe ihnen aber auch recht deutlich gesagt, dass ich dieses Ehingen-Gesicht nicht noch einmal sehen möchte“, so Baierl, der einräumte, dass mit diesem klaren Resultat in Hollenbach nicht zu rechnen gewesen sei. Nun steht das Duell in Tübingen an - und personell kann Baierl aus dem Vollen schöpfen. In der Pokalpartie ist keinem seiner Schützlinge etwas zugestoßen. Das heißt: Bis auf die Langzeitverletzten Yamoussa Camara, Janik Wiedmann und Besnik Koci sind alle Spieler einsatzbereit. Lachend sagt Trainer Stephan Baierl: „Ich kann mein Glück kaum fassen, das hatten wir in der Form in dieser Saison noch nie.“

Mit Tübingen verbindet Baierl viel Positives. „Das ist eigentlich meine zweite Heimat, Schwager und Schwägerin leben dort, so dass wir häufig in dieser Stadt sind.“ Dazu kennt Baierl auch Tübingens Sportlichen Leiter Alexander Wütz schon seit Jahren, hat sich erst kürzlich noch länger mit ihm ausgetauscht. „Ich kann also auch über den Verein nichts Negatives sagen. Die Mannschaft ist stets schwierig einzuschätzen, weil traditionell viele Studenten dort spielen. Einerseits verliert die TSG Tübingen gegen Rutesheim mit 1:2, gewinnt aber zuhause mit 5:1 gegen den TSV Berg“, sagt Stephan Baierl und fügt mahnend an: „Die klassische Wundertüte. Die besten Leistungen hat Tübingen zuhause abgerufen.“

Die Tübinger stehen bei neun Punkten (10:22) aus elf Partien, drei Siegen stehen satte acht Niederlagen gegenüber. Tabellenplatz 17. Und auch deshalb fordert Baierl absolute Konzentration in Tübingen, um die anvisierten drei Punkte auch einfahren zu können.

Die Jungs haben eine Reaktion gezeigt.“

Stephan Baierl, Trainer TSV Essingen

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