Essingen trifft wieder auf ein Kellerkind

+
Für die Essinger (schwarzes Trikot) steht an diesem Samstag nach längerer Zeit wieder ein Heimspiel an.

Der TSV spielt an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den SV Fellbach.

Essingen. Die Reise nach Rutesheim hatte sich Fußball-Verbandsligist TSV Essingen natürlich anders vorgestellt. Gegen den Tabellen-18. reichte es nur zu einem 1:1, damit waren gleichzeitig zwei Punkte sowie die Tabellenspitze verloren. Deswegen heißt es für die Mannschaft von Stephan Baierl an diesem Samstag (14 Uhr) auch: Vorsicht, schon wieder ein Kellerkind. Zu Gast sein wird der Tabellen-17., der SV Fellbach. Mehr Warnung bedarf es somit nicht.

Die Essinger weisen im Vorfeld der Partie ausdrücklich darauf hin, dass sie dieses nächste Heimspiel entsprechend der 2G-Regeln durchführen werden. Damit folgt der TSV den Empfehlungen des Württembergischen Fußballverbands.

15 Punkte haben die Fellbacher bislang eingeheimst, vier Siegen stehen satte acht Niederlagen gegenüber (bei drei Unentschieden). Das Torverhältnis deutet aber bereits an, dass man diese Mannschaft nicht unterschätzen sollte: 29:32. 29 erzielte Treffer sind ligaweit der fünftbeste Wert. „Das ist ein Wort. Wir sind uns aber durchaus bewusst, dass wir gegen Fellbach wieder gut verteidigen müssen. Das gilt aber nahezu in jeder Woche“, sagt Stephan Baierl. „In dieser Liga gibt es keine Laufkundschaft.“

Und das haben die Essinger erst am vergangenen Spieltag, beim Unentschieden in Rutesheim, zu spüren bekommen. „Kleiner, rutschiger Kunstrasen, dann machst Du Deine Hundertprozenter diesmal nicht rein und hältst dadurch den Gegner lange im Spiel – dann können solche Ergebnisse schnell zustande kommen“, hat sich Baierl bereits sein Bild gemacht zur vergangenen Woche.

Nach zwei Auswärtsspielen in Serie freut sich Baierl nun erst einmal darauf, dass er mit seiner Mannschaft im heimischen Schönbrunnenstadion antreten kann. „Zuhause zu spielen ist doch immer schön und natürlich möchten wir die drei Punkte im eigenen Stadion holen, ist doch klar“, so Essingens Übungsleiter weiter. Er sagt aber auch, dass die Fellbacher nach dem Trainerwechsel nicht gut einzuschätzen seien. Nach dem 0:1 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen hatte sich der SVF nach dann insgesamt vier Niederlagen in Serie von seinem Trainer Fatih Ada getrennt. Übernommen hat vorerst Ioannis Tsapakidis, Sportlicher Leiter bei den Fellbachern.

Abermals verzichten muss Trainer Stephan Baierl am Wochenende auf seinen spanischen Stürmer Cristian Gilés Sanchez, der immer noch an Muskelbeschwerden laboriert. Im Training am Knöchel verletzt hatte sich Dean Melo, Torschütze von Rutesheim. Ob er bis Samstag wieder hergestellt sein wird, wusste Baierl noch nicht, er hofft es aber natürlich.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare