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Ex-VfR-Profi Daniel Elfadli hat's mit Filip Kostic zu tun

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Daniel Elfadli beim 0:2 durch Jesper Lindström. Danach wuerde der Ex-Profi des VfR Aalen ausgewechselt.
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Alexander Haag und Alessandro Gleich über Ex-Aalener und einen „VfR-Neuzugang“.

So schnell kann es gehen: Noch vor wenigen Wochen spielte Daniel Elfadli gegen Balingen, Alzenau und Schott Mainz. Nun stand der Ex-Profi des VfR Aalen erstmals bei seinem neuen Verein 1. FC Magdeburg in der Startelf. Der 25-Jährige lief im DFB-Pokal als Rechtsverteidiger gegen Eintracht Frankfurt auf. „Daniel, Dir viel Glück bei Deinem Startelfdebüt“, postet Ex-Trainer Uwe Wolf. Wobei Elfadli nur 32 Minuten auf dem Platz stand. Sein Gegenspieler Filip Kostic hatte bereits nach vier Minuten das Frankfurter 1:0 vorbereitet. Nach gut einer halben Stunde stand's aus Magdeburger Sicht 0:2, und Trainer Christian Titz nahm den Ex-Aalener vom Platz. Geholfen hat diese Maßnahme nichts, Magdeburg unterlag mit 0:4.

Andere Ex-Aalener hatten in der ersten DFB-Pokalrunde mehr Grund zum Feiern. Eintracht Braunschweig sorgte gegen den Bundesligisten Hertha BSC Berlin für eine faustdicke Überraschung: Erst 0:2, dann 2:2 nach regulärer Spielzeit. Dann nach 3:4 noch 4:4 in der Verlängerung. Und im Elfmeterschießen setzte sich der Zweitligist mit den ehemaligen VfR-Profis Jasmin Fejzic und Fabio Kaufmann dann mit 6:5 durch.

Seine Personalplanungen für die am Samstag beginnende Regionalliga-Saison hat der VfR Aalen längst abgeschlossen. Einen „Neuzugang“ gab's jetzt aber trotzdem noch: einen neuen Stadionbecher. Der wurde beim Familientag erstmals präsentiert. Mit dem neuen Becher will der VfR Aalen zusammen mit der Stadt auch ein Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit senden. Denn es handelt sich um keinen Einwegbecher, sondern um ein Mehrweg-Modell. Damit der Umwelt wirklich was Gutes getan wird, wird auch der Pfandpreis angehoben. In den kommenden Jahren sollen auf dem Stadionbecher verschiedene Motive ausgetestet werden, daher eignet der neue Stadionbecher auch gut als Sammlerstück.

Dass der TSV Essingen und Mittelfeldspieler Bastian Joas künftig getrennte Wege gehen würden, war bereits klar - für wen Joas aber künftig kickt, noch nicht. Nun hat Essingens Verbandsligakonkurrent Calcio Leinfelden-Echterdingen bei Joas zugeschlagen. Somit könnte der ehemalige Essinger am 18. September auf seine Ex-Kollegen und Ex-Trainer Simon Köpf treffen.

Acht Neuzugänge und nur zwei Abgänge: Der TSV Böbingen geht mit einem breiter aufgestellten Kader in die neue Saison der Kreisliga A I. Jonas Beißwanger (TV Heuchlingen) und Patrick Sorg (FC Bargau II) haben den Verein verlassen, dafür hat Trainer Harald Jaßniger künftig Timo Hummel (vom FSV Waiblingen), Patrick Schmidt (TPSG Frisch Auf Göppingen), Mady Sissoko (TSV Großdeinbach), Dominic Melcher (TSV Großdeinbach), Kevin Burkhardt (1. FC Eschach), Erik Hartmann (DJK SV Wasseralfingen), Pavlo Ustymchuk (vereinslos) und Jannis Weller (eigene Jugend) zur Verfügung. Ziel ist laut Verein ein einstelliger Tabellenplatz.

Verstärkung beim TSV Alfdorf/Lorch: Der Handball-Verbandsligist hat Niklas Burtsche verpflichtet. Der 20-Jährige überzeugt mit seiner Dynamik und Sprungkraft. Zudem ist er auch gefährlich im Torabschluss. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass er durch seine Spritzigkeit variabel eingesetzt werden kann, wodurch auch das Konterspiel des TSV an Qualität dazugewinnt. Der Neuzugang hat bereits eine bewegte Vita: Bis zur B-Jugend war er für die SG Lauterstein aktiv, dann kam der Wechsel zur Bundesliga-Juniorenmannschaft des FA Göppingen. In Donzdorf startete Burtsche anschließend seine Aktivkarriere bei der HSG Wißgoldingen.

Daniel Elfadli
Alessandro Gleich
Alexander Haag
Daniel Elfadli
Fabio Kaufmann im Spiel gegen Hertha BSC Berlin.

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