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Ex-VfR-Publikumsliebling Daniel Bernhardt an der Spitze

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Daniel Bernhardt
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Alexander Haag und Alessandro Gleich über Aufsteiger, Abwanderer und Angreifer.

Tim Schmidt, Jan Just und natürlich Ali Odabas als Ersatzkapitän - das waren zu Saisonbeginn die ersten drei Anwärter auf die beiden Positionen in der Innenverteidigung beim VfR Aalen. Das ist jetzt anders: Schmidt und Odabas fehlen verletzungsbedingt für mehrere Wochen. Und Just fehlte wegen einer roten Karte für zwei Spiele. Doch auch nach seiner Rückkehr war für den 26-Jährigen, der im Sommer von Waldhof Mannheim gekommen ist und bereits 53 Regionalliga- und 20 Drittligaspiele absolviert hat, kein Platz im Zentrum. Trainer Tobias Cramer setzte auch gegen den Tabellenführer SSV Ulm 1846 (1:1) auf seine zwei 20-jährigen Youngster Michael Schaupp und Mehmet Bagci - und beide machten es erneut sehr gut.

„Sie haben es sogar überragend gemacht“, sagt Tobias Cramer über sein neues Innenverteidiger-Duo. Und auch Michael Schaupp freut sich, dass er den Vorzug vor dem drittligaerfahrenen Jan Just bekommen hat. „Jan hat jetzt rechts hinten gespielt, den Part hätte auch ich übernehmen können. Aber ich bin natürlich stolz, dass ich das Vertrauen bekomme, ich denke, dass ich es ordentlich zurückbezahlt habe“, sagt der 20-Jährige, der im Derby bereits zum dritten Mal in Folge über 90 Minuten auf dem Platz stand.

Eigentlich wäre er gerne beim VfR Aalen geblieben, doch der Verein hat Daniel Bernhardt nur einen Job als Co-Trainer der A-Junioren bieten können. Also hat der langjährige Kapitän und Publikumsliebling nach 13 erfolgreichen Jahren ein neues Kapitel aufgeschlagen - als Torwarttrainer des Drittliga-Absteigers Würzburger Kickers. Bereut hat der 37-Jährige den Schritt nicht - im Gegenteil. Die Kickers führen nach 13 Spieltagen die Tabelle in der Regionalliga Bayern an. Ebenso erfreulich für Bernhardt: Der Spitzenreiter stellt mit 15 Gegentreffern die viertbeste Defensive der Liga. Am Freitag gastieren die Kickers beim SV Heimstetten. Der ist mit 10 Punkten Tabellenletzter, und da sollte für Würzburg nichts anbrennen.

Der VfL Iggingen ist in der Kreisliga B II auf Erfolgskurs. Fünf Spiele, fünf Siege stehen für das Team zu Buche – darunter der 3:0-Erfolg des vergangenen Wochenendes aus dem Spitzenspiel gegen den TSV Ruppertshofen. Iggingen steht derzeit mit 15 Punkten auf Platz zwei in der Tabelle und hat dabei zwei Spiele weniger als der aktuelle Primus FC Eschach (17 Punkte) und der Tabellendritte Ruppertshofen (15 Punkte). Einer der Erfolgsfaktoren ist unter anderem die enorm starke Abwehr. Mit nur vier Gegentreffern stellt das Team aktuell die beste Abwehr der Liga.

Und auch in der Offensive ist der VfL Iggingen stark: 22 erzielte Tore bedeuten den zweitbesten Wert in der Kreisliga B II. Ein Name sticht dabei heraus: Valentin Sachsenmaier. Der Torjäger hat bereits zehn Mal eingenetzt - und damit führt er die Torjägerliste an. Mit jeweils sieben Toren liegen Pascal Gosolitsch (FC Eschach) und Jannis Weygoldt (TSV Bartholomä) dahinter. Der SV Frickenhofen ist der nächste Gegner der Mannschaft der Stunde. Baut der VfL im kommenden Auswärtsspiel seine blütenreine Serie weiter aus?

Es war eine Premiere: Erstmals haben die Oberliga-Handballer des TSB Gmünd am Bodensee gewonnen. Das Team von Trainer Michael Stettner feierte dank eines Last-Minute-Treffers von Wolfgang Bächle ein 30:29 bei der HSG Konstanz. Eine entscheidende Rolle spielte dabei auch die Ersatzbank des TSB: „Von der Bank kamen viele positive Emotionen, das gibt natürlich Kraft. Wir waren in einem Flow und am Ende hat das gereicht, um den einen Schritt mehr zu laufen“, sagt Spielmacher Tom Abt.

Alessandro Gleich
Alexander Haag
Michael Schaupp

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