Lesermeinung 

Falsche Behauptungen zum VfR Aalen 

„Man kann seine Meinung auch, ohne viel Ahnung zu haben, veröffentlichen. (...) Bei den letzten Leserbriefen zum VfR Aalen scheint nicht viel anderes der Fall gewesen zu sein. Viel Stimmungsmache, wenig Faktenkenntnis. Gerade Serien-Leserbriefschreiber gefallen sich wortreich in der Bashing-Rolle. Deshalb wollen wir 70 Fans der Interessengemeinschaft VfR Aalen (.

..) einige Falschbehauptungen geraderücken. (...)Es wird immer gerne behauptet: Der VfR hat keine eigene oder keine gute Jugendarbeit. Richtig ist: Der VfR hat aktuell sieben Teams am Start, betreut von 18 Trainern. U12 bis U19 – alle Teams auf Verbandsebene. Die U19 spielt zum zwölften Mal in Folge in der Oberliga. Der VfR kooperiert mit der 'Balakov-Fußballschule' und mit dem VfB Stuttgart.  Einmal wöchentlich findet ein VfB-VfR-Fördertraining statt.  Wichtig: Alle höherklassig spielenden Vereine im Kreis werden vom VfR mit gut ausgebildeten Jugendspielern versorgt. Die letzten drei Jahre gingen fünf Eigengewächse in den Profikader über. Spieler wie Sebastian Vasiliadis und Antonios Papadopoulos spielen heute in der 1. und 2. Liga.Auch wird gerne behauptet: Präsidium und Geschäftsführung seien an der Insolvenz schuld. Weggelassen wird in dem Zusammenhang, dass Sponsorengelder krisenbedingt in sechsstelligem Umfang weggebrochen sind. Auch die Zuschauerzahlen sind nach Corona unerwartet stark eingebrochen. Trotzdem liegt der Schnitt noch bei über 1000, alle zwei Wochen. Wo sonst gibt’s so viel Interesse in Aalen an einer Veranstaltung? Apropos Corona: Es gab starke finanzielle Unterstützung vom Land in anderen Bundesländern im hohen fünfstelligen Eurobereich. Noch ungerechter war, dass Mannschaften in der Regionalliga Südwest teilweise sehr hohe Fördergelder (Hessen) erhielten, die aus Baden-Württemberg gingen leer aus.Die viel kritisierten Mitglieder des Präsidiums haben mit hohen Sponsorenzahlungen (...) unverhältnismäßig viel beigetragen. Gut erfahren zu dürfen, dass es Menschen gibt, die für einen Verein ehrenamtlich einen außerordentlichen Zeit- und Geldaufwand betreiben. (...) Außerdem macht Mut, dass auch die anderen Sponsoren weiterhin zum VfR stehen wollen (...).Auch wurde schon des öfteren folgende Meinung geschrieben: Die Verantwortlichen hätten keine konkurrenzfähige Mannschaft gebildet. Richtig ist: Geschäftsführer Giuseppe Lepore hatte sachkundig ein junges, spielfreudiges Team mit einem knappen Etat zusammengesetzt. Hochtalentierte junge Fußballer, auch aus der Region, mit professionellem und leidenschaftlichem Einsatz. Einen äußerst kompetenten und menschlich integren neuen Trainer Tobias Cramer eingeschlossen. Der Geschäftsführer bildete die Mannschaft - und nicht wie falsch kolportiert wird, der ehemalige Trainer, der sich mit unerträglichem Verhalten außerhalb des Platzes selbst disqualifiziert hat.Es ist nicht so, dass wir Interessengemeinschaft-Mitglieder keine Kritikpunkte am Vereinsgeschehen hätten. Wir äußern diese direkt gegenüber den Verantwortlichen, – faktenbasierend. Der VfR wird den Unkenrufen zum Trotz Leuchtturm des Fußballs im Ostalbkreis bleiben.“

Fan-InteressengemeinschaftKlaus Opferkuch

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