Fasziniert von tollen Eindrücken in einer grandiosen Bergwelt

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Unten rauscht der Inn. Darüber bietet sich den Teilnehmern der SchwäPo/GT-Sattelfest-Abschlusstour der Blick in eine grandiose Bergwelt. Die Tour war für alle Beteiligten wieder ein fantastisches Erlebnis.

Abschlussfahrt der Aktion "Sattelfest" der Schwäbischen Post und Gmünder Tagespost für alle Beteiligten eine tolle Sache.

Bei der Abfahrt am Morgen 15 Grad Außentemperatur und eine wunderbar klare Fernsicht, in der die Türme der Dolomiten hervorstechen. Bestes Wetter also für die Königsetappe der diesjährigen Sattelfest-Radtour der Schwäbischen Post und der Gmünder Tagespost. Sie führt von Corvara über drei der schönsten Dolomitenpässe.

Zunächst geht es 20 Kilometer bergauf. Der recht unbekannte Valparolapass liegt auf 2168 Meter. "Die Aussicht auf der Strecke ist grandios", lobt Sigrid Dörr. Wie viele der 35 Tourteilnehmer tritt sie nicht nur kräftig in die Pedale, sondern macht zahlreiche Fotostopps in der herrlichen Bergwelt.

Verliebt in die Berge

"Man verliebt sich immer wieder in diese wunderschöne Gegend", fasst Markus Benz es treffend zusammen. Er selbst war schon oft in den Dolomiten radeln und genießt diesmal die gemeinsame Ausfahrt in der Gruppe.

Ich bin mein Tempo gefahren und habe ganz viele Bilder gemacht.

Josef Nagel, 83 Jahre – ältester Teilnehmer

36 Radler im Alter von 42 bis 83 Jahren sind dabei. Der mit 83 Jahren älteste Teilnehmer, Josef Nagel, erklimmt die Berge noch immer wie ein Junger: "Ich fahre mein Tempo und habe ganz viele Bilder geschossen", freut sich der E-Biker. Nur vier Radler sind noch ohne Motorunterstützung unterwegs, darunter der zweitälteste der Tour, der 82jährige Adolf Pilbauer. Für sie sind die Berge eine weit größere Herausforderung, die sie aber zäh meistern. Nach der Abfahrt über den Falzaregopass wird Kaffeepause zum Nachladen der Akkus gemacht.

Denn es gilt das Dach der diesjährigen Tour, den Giaupass mit seinen 2236 Höhenmetern zu erklimmen. Mitten in der Auffahrt schlägt das Wetter um. Eine Regenfront übergießt sich über die Radler, es hagelt sogar. Doch die Ostalbler geben so schnell nicht auf und nach 90 Minuten sind alle in der Gipfelhütte bei warmen Tee und Suppe. Als das Wetter aufklärt, rauschen sie auf einer 15 Kilometer langen Abfahrt über 1500 Höhenmeter hinab ins kleine Örtchen Caprile, wo der Bus sie erwartet. Zum Glück wird nach der Hälfte der Abfahrt die Straße trocken und man kann das Hinabgleiten genießen.

Tourfee Nicole hilft

Die Organisation der Tour ist klasse!

Hannelore Gold

Zur Tourfee wird SDZ-Events Mitarbeiterin Nicole Krieger. Sie begleitet die Radler im Auto und wird bei kleinen Pannen immer wieder per Handy angefordert. Auf dem Radträger hat sie auch eines der SchwäPo-E-Bikes dabei. So konnten zwischendurch Teilnehmer auf eines der Redaktionsräder umsteigen.

Innradweg statt Campalongopass

Als der Wetterbericht für Dienstagvormittag wieder Regen auf dem geplanten Pass nach Cortina d'Ampezzo voraussagt, plant Tourleiter Wolfgang Grandjean kurzerhand um. Die Räder werden in den Bus verfrachtet und man startet die letzte Etappe im sonnigen Österreich auf dem malerischen Inntal-Radweg über 51 Kilometer von Telfs nach Imst. Die Teilnehmer sind begeistert: "Die Organsisation ist großartig", lobt Hannelore Gold. Gesamtfazit von Burkhard Kelm für die diesjährige Sattelfest Radreise: "Zehn Daumen hoch!"

Atemberaubend – zEHN dAUMEN HOCH

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Sigg Dörr (li.) und Sonja Stadlmaier

"Die Strecke war atemberaubend, die Aussicht einfach grandios."

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Markus Benz

"Man verliebt sich immer wieder in die Gegend. Das Orgateam ist klasse."

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Burkhard Kelm

"Zehn Daumen hoch für die Tour."

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