Favorit mit Respekt

Der TSV Essingen gastiert am Samstag in Echterdingen.

Essingen. Die Vorbereitung ist vorüber, bereits an diesem Samstag (14 Uhr) steht der Pflichtspielauftakt des Fußball-Verbandsligisten TSV Essingen auf dem Programm: In der ersten Runde des WFV-Pokals geht's zum TV Echterdingen.

In der Vorbereitung ging es vor allem auch darum, dass Neu-Trainer Stephan Baierl seiner Mannschaft seine Idee vom Fußball schnell näherbringt. Und da gibt es Tag für Tag weitere Fortschritte, die man nun auch beim TV Echterdingen sehen möchte. „Das ist ein Pflichtspiel und das nehmen wir genauso ernst wie jedes Ligaspiel. Wir fahren dort mit voller Kapelle hin in dem Bewusstsein, dass wir der Favorit sind“, sagte Baierl vor diesem Auftakt. Ein Schlag ins Kontor war die Verletzung des jungen Janik Wiedmann vor einigen Tagen, der sich im Training die Achillessehne gerissen hatte und nun monatelang ausfallen wird. Ohne Wiedmann also und auch ohne Niklas Weissenberger (Urlaub) startet die Baierl-Mannschaft in diese Saison und natürlich in dieses erste Pflichtspiel. Fraglich ist mit einer Oberschenkelblessur Simon Knecht. „Körperlich ist die Mannschaft nun in einem deutlich besseren Zustand als noch zu Beginn. Im letzten Test gegen Nördlingen habe ich nun erstmals sehen können, dass die Dinge, die wir im Training erarbeiten, auch auf dem Platz umgesetzt werden. Das waren schon 60 bis 65 gute Minuten“, so Baierl. Hervorgetan in dieser Vorbereitung insgesamt hat sich Verteidiger Yamoussa Camara, jedoch in der Offensive. Drei Kopfballtreffer sind ihm in den vergangenen Tests gelungen, was auch Baierl schmunzelnd zur Kenntnis nimmt: „Vielleicht müssen wir ihn ganz vorne reinwerfen. Aber ernsthaft: Ich hätte nichts dagegen, wenn er diese Quote hält.“ Mit einer guten Quote ist auch der jüngste Neuzugang Cristian Gilés Sanchez beim TSV aufgeschlagen, der von den Stuttgarter Kickers gewechselt war. Er brauche laut seines Trainers aber noch eine Weile. „Er hat lange nicht gespielt.“

Auf die Echterdinger habe man sich genauestens vorbereitet, was zu dem Schluss führt, dass man mit der nötigen Portion Respekt beim Landesligisten anreisen wird. „Da sind einige Spieler dabei, die bereits höherklassig gespielt haben. Das ist keine Laufkundschaft“, hebt Baierl mahnend den Zeigefinger.

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