FC Normannia gegen Ehingen Süd: Zwei Topstürmer und ein Phänomen

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Starker Auftritt der Elf von Trainer Zlatko Blaskic: Der FC Normannia Gmünd hat das Auswärtsspiel auf dem Kunstrasen beim VfL Sindelfingen verdient mit 3:0 gewonnen.
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Der FC Normannia empfängt am Samstag den SSV Ehingen-Süd, der mit 32 Treffer die zweitstärkste Offensive stellt.

Schwäbisch Gmünd

Zlatko Blaskic hat eine hohe Meinung vom kommenden Gegner: „Der SSV Ehingen Süd ist gemeinsam mit dem TSV Essingen die beste Mannschaft in der Verbandsliga.“ Die Ehinger gastieren am Samstag beim FC Normannia Gmünd. Anpfiff: 15 Uhr.

Angesichts der Einschätzung des FCN-Trainers wundert man sich beim Blick auf die Tabelle. Ehingen Süd rangiert derzeit nur auf dem achten Tabellenplatz. Blaskic erklärt das so: „Zu Beginn waren viele Spieler verletzt oder im Urlaub.“ Inzwischen zeige das Team ein anderes Gesicht. Eins, das vorne seine große Stärke hat. „Wir treffen mit über 30 Toren auf die stärkste Offensive der Liga“, sagt Blaskic und nennt einen Angreifer namentlich: Simon Dilger ist einer von zwei Ausnahmestürmern in dieser Liga“. Den andere spielt beim FC Normannia Gmünd: Alexander Aschauer.

Wobei der FCN-Trainer auch vor einem zweiten Ehinger warnt: „Philip Sapina hat auch schon einige Treffer erzielt und ist brandgefährlich.“ Dementsprechend gefordert ist die Defensive der Gmünder. Und da erwartet Blaskic eine deutliche Leistungssteigerung zum Spiel in Sindelfingen (3:0). „Da waren die Abstände zu den Gegenspielern viel zu groß, aber wir hatten mit Keeper Yannick Ellermann den überragenden Mann auf dem Platz. Deshalb ist nichts passiert“, sagt der Coach und lobt seinen Torhüter: „Yannick ist ein Phänomen, und wir beim FC Normannia sollten glücklich sein, dass er für uns spielt.“

Eine Frage des Zuhörens

Zurück zum Spiel am Samstag: „Wenn wir gegen Ehingen Süd genauso spielen wie in Sindelfingen geht das nicht gut ...“ Für Blaskic ist das eine Frage „der Organisation, Disziplin und des Zuhörens“. Seine Spieler müssen wieder „die Abstände verkleinern, die Positionen halten und auch mal abwartend sein“. Und: „Wir haben erst sechs Gegentreffer kassiert, da neigen die Spieler schnell zur Selbstzufriedenheit. Das funktioniert aber nicht.“

Wobei der Trainer aber auch das Positive nicht unerwähnt lässt. „In der Offensive mache ich mir gar keine Sorgen, da haben wir immer Lösungen parat.“ Und ganz nebenbei erwartet Blaskic auch einen Gegner, der mit viel Respekt nach Gmünd fährt. „Die vergangenen beiden Spiele in Gmünd haben die Ehinger mit 1:9 und 2:3 verloren ...“

Was ebenso für Zuversicht sorgt: Die Verletztenliste beim FCN lichtet sich. Calvin Körner und Jermain Ibrahim kehren wieder ins Team zurück. Verletzt fehlen weiter Luca Riolo, Angelos Sanozidis und Max Gjini. „Wir haben jetzt wieder mehr Optionen“, sagt Zlatko Blaskic.

So könnten sie spielen:⋌FCN: Ellermann - Körner, Rössler, Stölzl, Avigliano - Grupp, Kianpour - Kemp, Gnaase, Rakic - Aschauer

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