FCH jubelt zweimal unter Spaniens Sonne

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Jan Schoeppner (FC Heidenheim, #03), Oliver Huesing (FC Heidenheim, #05) wollen motivieren nach Tor zum 3:1 durch Marvin Wanitzek (Karlsruher SC, #10), GER, Karlsruher SC (KSC) vs. 1. FC Heidenheim (FCH), Fussball, 2. Bundesliga, 17. Spieltag, Spielzeit

Der FC Heidenheim beendet sein Trainingslager in Spanien mit einem 3:1-Erfolg gegen den Erstligisten OH .

Algorfa .

Zum Abschluss des an diesem Sonntag zu Ende gehenden Trainingslagers in Spanien hat der 1. FC Heidenheim 1846 am Samstag nochmals eine überzeugende Leistung gezeigt. Gegen OH Leuven, aktuell Tabellenzehnter der ersten belgischen Liga, fuhr der FCH in Algorfa einen verdienten 3:1-Erfolg ein. Damit hat er auch sein zweites Testspiel im Traiingslager gewonnen, nachdem bereits am Mittwoch der belgische Erstligist Beerschot VA 2:1 besiegt worden war.

In einer intensiv und temporeich geführten Begegnung gab es für die Rot-Blau-Weißen, wie zuletzt schon beim Test gegen Beerschot, frühen Grund zum Jubeln. Eine mustergültig geschlagene Flanke von Marnon Busch auf der rechten Seite verwertete Tim Kleindienst nach acht Minuten per Kopf zum 1:0. Nicht nur wegen des frühen Treffers dominierte der FCH klar das Geschehen. Defensiv stabil, griffig in den Zweikämpfen und mit viel Zug zum gegnerischen Tor ging es weiter. Zwar wurde Dzenis Burnics Distanzschuss (24.) noch abgefälscht, aber die Heidenheimer ließen nicht locker. Stellvertretend dafür: Nach gut einer halben Stunde zwang Jonas Föhrenbach die Leuvener Hintermannschaft zum Ballverlust und nutzte dies selbst und eiskalt zum 2:0 in der 31. Minute aus. Der FCH ließ den Ball schnell durch die eigenen Reihen zirkulieren und stellte die Belgier damit immer wieder vor Probleme. Kleindiensts Schuss (39.), nach schöner Seitenverlagerung durch Denis Thomalla, schlug leider über dem gegnerischen Gehäuse ein. Leuven hingegen fand offensiv kein Mittel, um durchzukommen. Bei den einzigen nennenswerten Offensivaktionen durch Maertens (42.) und De Sart (45.) war Kevin Müller jeweils aufmerksam zur Stelle.

Mit Ausnahme von Denis Thomalla, für ihn kam Christian Kühlwetter, behielt Frank Schmidt auch nach der Paus bis zur 65. Minute zunächst die gleiche Formation bei. Mit zunehmender Spieldauer machten sich jedoch die trainingsreichen vergangenen Tage allmählich bemerkbar. Leuven konnte sich nun mehr Spielanteile erarbeiten und kam in der Folge auch vermehrt zu seinen Möglichkeiten. Al Tamari setzte den Ball gleich zweimal (47., 56.) nur knapp neben das Tor, während auf Seiten des FCH in dieser Phase der Partie Christian Kühlwetter (52.) die einzige Chance auf dem Fuß hatte. Etwas später gelang den Belgiern dann doch noch der Anschlusstreffer, als Mathieu Maertens aus knapp 60 Metern traf. Kurz zuvor hatten die Heidenheimer gleich auf einer Vielzahl an Positionen gewechselt. Doch die veränderte Elf stabilisierte sich nach dem Gegentor schnell wieder, ehe Stefan Schimmer – nach einem Zuspiel von Christian Kühlwetter – in der 83. Minute noch den späteren 3:1-Endstand markieren konnte.

„Die Mannschaft hat die ganze Woche hinweg gut gearbeitet und das heute im Kollektiv auch nochmal gegen einen starken Gegner gezeigt. Insbesondere in der ersten Halbzeit war ansehnlich wie wir den Gegner dominiert haben und den Ball haben laufen lassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir mit schwindenden Kräften dann die eine oder andere Situation zu überstehen. Nach den Wechseln und dem Gegentor ist es uns aber dann auch wieder gelungen, Ordnung in unser Spiel zu kriegen. Das war insgesamt von uns als Mannschaft eine gute Leistung heute“, war Cheftrainer Frank Schmidt zufrieden mit dem Auftreten seines Teams.

FCH : Müller – Busch (65. Rittmüller), Mainka (65. Siersleben), Hüsing (74. Schaber), Theuerkauf (65.Kerschbaumer) – Malone (65. Stark), Schöppner (86. Arslan), Burnic (65. Geipl), Föhrenbach (85. Seifert) – Thomalla (46. Kühlwetter), Kleindienst (65. Schimmer)

Tore: 1:0 Kleindienst (8.), 2:0 Föhrenbach (31.), 2:1 Maertens (68.), 3:1 Schimmer (83.)

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