FCH verpasst den Sprung auf Relegationsplatz drei

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Tobias Mohr will den Ball.

Der 1. FC Heidenheim muss sich im Derby beim Karlsruher SC mit 2:3 geschlagen geben.

Karlsruhe. Der 1. FC Heidenheim 1846 musste sich beim Karlsruher SC mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. Nach zuvor drei Siegen zeigte die Elf von Frank Schmidt auch im Wildpark eine ansprechende Leistung, war aktiv und erspielte sich auch nach einem 1:3-Rückstand zahlreiche Möglichkeiten. Nach Kleindiensts Anschluss aber sollte der Ausgleichstreffer nicht mehr fallen.

Der FCH erwischte einen super Start. Nachdem sich Kleindienst an der Strafraumkante durchsetzte und flach aufs lange Eck abzog, stand es mit dem ersten Torschuss 1:0 (6.) für die Württemberger. Doch der KSC antwortete zwei Minuten später: Batmaz glich aus kurzer Distanz per Aufsetzer aus - 1:1. Der FCH erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Zunächst verpasste Kühlwetter das 2:1 (11.), dann verzog Burnic (13.). Bis zur Halbzeit kamen dann die Karlsruher wieder vermehrt in die torgefährlichen Räume. Erst faustete Kevin Müller nach Gondorfs Flanke die Kugel ins Gesicht von Hofmann, von wo aus der Ball knapp am Gehäuse vorbeisprang (29.). Nach einem gewonnenen Zweikampf bediente Hofmann Wanitzek, der wiederum auf Batmaz durchsteckte. Der Außenbahnspieler überwand mit seinem Doppelpack den herauseilenden Müller aus spitzem Winkel – 2:1. Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Frank Schmidt Joker Leipertz für Kühlwetter. Das nächste Tor fiel per Handelfmeter. Wanitzek verlud Müller und schob nach kurzem Anlauf zum 3:1 für die Badener ein. Der FCH schüttelte sich und verbuchte mit dem eingewechselten Schimmer die nächste Möglichkeit (66.). Die Gastgeber konnten den FCH in der Folge zunächst noch vom Tor weghalten, bevor die Rot-Blau-Weißen zur Schlussoffensive bliesen. Erst klärte zwar Gordon noch gegen Kleindienst (73.). Die darauffolgende Mohr-Ecke aber köpfte der Doppelpacker zum 2:3 für den FCH ein. Nun war der FCH auch in Sachen Ergebnis wieder dran, doch Gersbeck rettete mit beiden Fäusten gegen Malone und Mainka. In der 86. Minute vergaben Leipertz und Kleindienst nacheinander per Kopf aus kurzer Distanz. Zudem setzte Leipertz den nächsten Versuch zu hoch an (89.). Da Kleindienst bei seinem vermeintlichen dritten Treffer im Abseits stand, sollte das 3:3 nicht mehr fallen.

„Wir hätten mindestens das 3:3 machen müssen. Aber in den letzten Spielen haben wir die Partien oft kurz vor Schluss für uns entschieden und heute haben wir verloren“, sagt Trainer Frank Schmidt.

KSC - Heidenheim 3:2 (2:1)

KSC: Gersbeck – van Rhijn, Gordon, Kobald, Heise – Batmaz (46. Cueto), Gondorf, Breithaupt, Wanitzek, Schleusener (93. Kother) – Hofmann

FCH: Müller – Busch, Mainka, Hüsing, Föhrenbach (57. Schimmer) – Schöppner, Burnic (71. Malone), Theuerkauf – Kühlwetter (46. Leipertz), Kleindienst, Mohr

Tore: 0:1 Kleindienst (6.), 1:1 Batmaz (8.), 2:1 Batmaz (39.), 3:1 Wanitzek (56., HE), 3:2 Kleindienst (73.)

Zuschauer: 750

Wir hätten das 3:3 machen müssen.“

Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim

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