Felicitas Vogt muss absagen

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Felicitas Vogt ist verletzt und kann nicht kämpfen.
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Die 27-Jährige aus Bargau verletzt sich beim Sparring und kann am 11. September in Heubach nicht um den Weltmeistertitel kämpfen.

Heubach

Es wäre neben dem Auftritt von Kasim Gashi einer der Höhepunkte gewesen: Felicitas Vogt sollte am 11. September in Heubach erstmals um den WM-Titel boxen. Jetzt muss die 27-Jährige ihren Kampf absagen. Der Grund: eine schmerzhafte Schulterverletzung.

Passiert ist's beim Sparring. „Ich habe mich an der Schulter verletzt und konnte hinterher meinen gesamten Arm nicht mehr heben“, sagt Vogt. Die genaue Diagnose steht noch aus. „Ich muss warten, bis alles abgeschwollen ist, erst dann kann ich eine Kernspintomografie machen lassen.“ Die Boxerin aus Bargau hofft, dass das noch Ende dieser, spätestens Anfang nächster Woche passiert. „Ich möchte natürlich wissen, wie schlimm es ist, erst dann weiß ich, wie es weitergeht“, sagt sie.

Die Absage ist Felicitas Vogt schwer gefallen. „Ich war gut vorbereitet und hätte so gerne um den Titel gekämpft.“ Nur wenige Monate nach dem Gewinn der Europameisterschaft im Bantamgewicht wären die Chancen groß gewesen, dass sich Vogt auch den WM-Gürtel in den GBU- und WIBF-Verbänden holt. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Gegnerin bis zu ihrer Verletzung noch nicht feststand.

Sechs Monate Zeit

Nach der Absage bleiben der Bargauer sechs Monate Zeit, um den angesetzten WM-Kampf nachzuholen. Umso wichtiger ist, dass sie schnellstmöglich die genaue Diagnose erfährt. „Ich werde die Verletzung auskurieren und dann wieder ins Gym gehen, um fit zu werden.“ Vogt hofft natürlich, dass sie noch in diesem Jahr den WM-Kampf nachholen kann. „Das ist mein großes Ziel“, sagt die 27-Jährige.

Auch wenn sie selbst passen muss, so will sie am 11. September trotzdem nach Heubach gehen und die anderen Kämpfe anschauen. Höhepunkt des Abend ist der Kampf von Kasim Gashi, der seinen WM-Titel verteidigen will. Gegner in der Heubacher Sporthalle wird der Schwede Michael Obin sein. Der Lokalmatador Gashi hat im Jahr 2019 den InterimsWeltmeistertitel im GBU- und WBF-Verband gewonnen, damals siegte er in dr Gmünder Großsporthalle gegen Pavel Semjonov nach Punkten. Nach der langen coronabedingten Pause darf der Heubacher endlich wieder in der Ring steigen. Und er ist hochmotiviert, seinen WM-Gürtel in Heubach zu behalten.

Ich hätte so gerne um den WM-Titel gekämpft.“

Felicitas Vogt, Boxerin aus Bargau

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