Finale: Wetzgau siegt in Straubenhardt

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TV Wetzgau Glenn Trebing
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Der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau gewinnt in der Straubenhardthalle mit 35:27 gegen die KTV Straubenhardt. Am 4. Dezember geht es gegen Vinnhorst.

Straubenhardt

Der TV Schwäbisch Gmünd Wetzgau hat es geschafft: Die Mannschaft von Trainer Paul Schneider steht nach 2013 und 2020 zum insgesamt dritten Mal im Finale der deutschen Meisterschaft. In der Straubenhardthalle setzte man sich gegen die KTV Straubenhardt mit 35:27 durch.

Gegner am Samstag, 4. Dezember wird die TuS Vinnhorst (53:19 gegen die Siegerländer KV) sein. „Sie sind nicht besser als wir. Wir fahren nach Neu-Ulm, um zu gewinnen“, so Wetzgaus Trainer Paul Schneider selbstbewusst. Der TVW startete perfekt in den Wettkampf und sicherte sich die ersten drei Geräte. Am Boden setzte man sich nach dreimal drei Scores von Carlo Hörr, Nicolau Mir Rosselló und Glenn Trebing glatt mit 9:0 durch. Am Pferd war es mit 6:5 wesentlich enger: Carlo Hörr (1) und Glenn Trebing (5) punkteten. Ebenfalls mit 6:5 setzte man sich an den Ringen durch. Carlo Hörr (2) und Glenn Trebing (4) waren die Scorer. Nach drei der insgesamt sechs Geräten stand es bereits 21:10 für den TVW. „Dass wir die ersten drei Geräte gewonnen haben, war schon ausschlaggebend für den Finaleinzug. Im Sprung waren wir nicht so stabil: Allerdings haben wir nur fünf Punkte abgegeben, das ist nicht viel“, so Paul Schneider. 1:6 hieß es aus Sicht des TVW. Felix Pohl punktete als Einziger.

Doch die Antwort folgte prompt, nämlich am Barren: 9:4 gewannen die Gäste. Die Scores holten Andreas Toba (4) und Glenn Trebing (5). Vor dem Königsgerät, dem Reck, stand es 31:20 für den TV Schwäbisch Gmünd. Nur noch eine spektakuläre Aufholjagd hätte den Straubenhardtern etwas gebracht. Zwar siegten die Gastgeber am Reck mit 7:4, doch dieses Ergebnis reichte bei weitem nicht, um den TVW im Gesamtergebnis noch zu überholen.

Entsprechend groß war die Freude bei den Gmündern. Felix Pohl (2) und Carlo Hörr (2) holten die letzten vier Punkte für die Gmünder in diesem Halbfinale. „Alle haben stark gekämpft - es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ich freue mich sehr, dass wir wieder im Finale stehen, das dann hoffentlich auch stattfinden kann“, freut sich Paul Schneider.

Meister bleibt erstklassig

Bereits im vergangenen Jahr schaffte der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau den Einzug ins Finale. Doch dieses konnte aufgrund des Lockdowns allerdings nicht stattfinden und die TG Saar wurde am grünen Tisch zum Meister gekürt. Apropos TG Saar: Der amtierende deutsche Meister konnte in dieser Saison überhaupt nicht überzeugen und trat in der Abstiegsrunde an. Gegen Eintracht Frankfurt gab es allerdings ein glattes 50:32, somit bleibt die TG Saar ebenso wie der StTV Singen (34:27 gegen den SC Cottbus) erstklassig.

In knapp zwei Wochen wird man dann sehen, wer die TG Saar als deutschen Meister 2021 beerben wird.

Fahren nach Neu-Ulm, um zu gewinnen.“

Paul Schneider, Trainer TV Wetzgau
  • KTV Straubenhardt - TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau 27:35
  • Boden
    KTV-TVW 0:9Die Scores: Carlo Hörr (3), Nicolau Mir Rosselló (3), Glenn Trebing (3)

  • Pferd
    KTV - TVW 5:6Ivan Rittschik (5) - Carlo Hörr (1), Glenn Trebing (5)
  • Ringe
    KTV - TVW 5:6Pascal Brendel (3), Andreas Bretschneider (2) - Carlo Hörr, Glenn Trebing 4)
  • Sprung
    KTV - TVW 6:1Dario Sissakis (1), Nils Matache (2), Andreas Bretschneider (3) - Felix Pohl (1)
  • Barren
    KTV - TVW 4:9Ivan Rittschik (1), Andreas Brettschneider (3) - Andreas Toba (4), Glenn Trebing (5)
  • Ivan Rittschik (4), Andreas Bretschneider (3) - Carlo Hörr (2), Valentin Zapf (2)
  • Die Topscorer Glenn Trebing (17, TV Wetzgau), Andreas Bretschneider (11, KTV Straubenhardt), Ivan Rittschik (10, KTV), Carlo Hörr (8, TVW), Andreas Toba (4, TV )

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