Flaggschiff Alb Marathon

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Freuen sich heute schon auf den 28. Sparkassen Alb Marathon. Von links: Sportbürgermeister Dr. Joachim Bläse, Holger Kreuttner (KSK), Kurt Bachmann (DJK), Jens Manz (AOK), Frank Wendel (Amt für Bildung und Sport), Hannelore Edel-Göth (DJK), Karl Hieber (Umicore), Erich Wenzel (DJK), Judith Killian (PH).
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Zum 28. Sparkassen Alb Marathon am 27. Oktober in Schwäbisch Gmünd werden wieder über 1500 Läuferinnen und Läufer erwartet.

Der Sparkassen Alb Marathon in Schwäbisch Gmünd ist und bleibt das Flaggschiff des Gmünder Sports – nach der gelungenen Deutschen 50-km-Meisterschaft im vergangenen Jahr mehr denn je. 1814 Läuferinnen und Läufer nahmen im vergangenen Jahr insgesamt an den verschiedenen Läufen teil und stellten damit einen neuen Teilnehmerrekord auf. "So viele werden es in diesem Jahr vielleicht nicht werden", vermutet Organisationschef Erich Wenzel. "Da haben wir schon den DM-Effekt gespürt." Dennoch ist die DJK Schwäbisch Gmünd als Veranstalter dem Ansturm gerüstet, wenn auch bei der 28. Auflage am Samstag, 27. Oktober, weit über 1500 Teilnehmer an den Start gehen werden.

"Es ist angerichtet"

"Es ist alles angerichtet", betonte Dr. Joachim Bläse beim Pressegespräch sieben Wochen vor dem Startschuss. Das Ende der Sommerferien wollte der Gmünder Sportbürgermeister gleich einmal dafür nutzen, um das Augenmerk einer breiten Öffentlichkeit in der Stadt und der gesamten Region auf ein bevorstehendes internationales Großereignis zu richten, das wie kaum ein anderes Spitzen- und Breitensport miteinander verbindet. Denn während die besten Landschaftsläufer Europas auch in diesem Jahr den Alb Marathon über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Hohenrechberg und Stuifen (50 km) dazu nutzen werden, um ihren Europacupsieger zu küren, wird es für eine breite Mehrzahl der Läufer darum gehen, den Landschaftslauf in vollen Zügen zu genießen. Bläse: "Jeder muss sich so auf den Weg machen, wie es einem gut tut."

Für jeden ist etwas dabei. Das betonten Alb-Marathon Organisationschef Erich Wenzel und sein Stellvertreter Kurt Bachmann. Das gilt für sämtliche Altersklassen, angefangen von den Bambini (die ihre 400-m-Runden auf dem Gmünder Marktplatz drehen werden) über die Schüler (die auf der 1,7 km-Runde ihren Gmünder Stadtmeister küren) bis hinauf zu den an Jahren schon etwas gereifteren Läufern, die wählen können zwischen dem 10-km-Umicore-Lauf, dem 25-km-Tagespost-Rechberglauf und dem Sparkassenlauf über die komplette 50-km-Distanz. Für jene, denen es egal ist, ob sie in die Wertung kommen, bietet die Gmünder DJK für die 25- und 50-km-Strecke die Möglichkeit eines Vorausstarts eine Stunde vor dem offiziellen Startschuss an. Wenzel: "Damit ist es auch Walkern möglich, diese Strecken bis zum vorgegebenen Zielschluss zu bewältigen."

Als Lauf-geht's-Leiter weiß Wenzel, dass auch "Lauf geht's!" – die Fitnessaktion von Gmünder Tagespost und Schwäbische Post – großen Anteil am Laufboom auf der Ostalb hat. "Es gibt mittlerweile sehr viele dieser Läuferinnen und Läufer, die an den Läufen der Region teilnehmen. Dazu zählen auch die Läufe der Ostalb-Laufcup-Serie, die die zu den schönsten Landschaftsläufen zählenden Läufe auf der Ostalb verbindet.

Dies ist ganz im Sinne von Sportbürgermeister Bläse und den Hauptsponsoren aus der Region, die darin die Möglichkeit sehen, dass auch die Breite an dieser Veranstaltung teilnehmen kann. Bläse: "Mein Traum ist noch immer der Slogan ‘Gmünd läuft'. Mit solch vielfältigen Möglichkeiten schafft der Sparkassen Alb Marathon beste Voraussetzungen, um ihn mit Leben zu füllen."

"Gmünd ist uns lieb ..."

Zustimmung für diese Idee erntete Bläse damit auch von KSK-Pressechef Holger Kreuttner, der unterstrich, dass die Kreissparkasse Ostalb "viele schöne Läufe in der Region unterstützt." Der Alb Marathon aber ist der einzige Lauf, bei dem die Kreissparkasse auch Namenssponsor ist. Kreuttner: "Gmünd ist uns schon ganz besonders lieb und teuer."

Mein Traum ist noch immer der Slogan ‘Gmünd läuft'.

Dr. Joachim Bläse Sportbürgermeister Gmünd

Egal, welche Strecke man auswähle, alle Läufe des Alb Marathons verbinde "ein tolles Lauferlebnis in einer herrlichen Landschaft", betonte Umicore-Geschäftsleitungsmitglied Karl Hieber und verwies auf die Möglichkeit für Jugendliche und Senioren, den 10-km-Umicore-Lauf auch als zwei- der dreiköpfige Staffel zu absolvieren.

Dass es ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis ist, als Gruppe an den Start zu gehen, unterstreichen die 55 Betrieb- und Freizeitteam-Stafetten des vergangenen Jahres, die sich im Rahmen des Schüle-Stafettenlaufs die 50 Kilometer über die drei Kaiserberge mit bis zu zehn Läufern aufteilten.

Etwas Gutes für die Gesundheit

Am Ende, dies betonte AOK-Eventmanager Jens Manz, dürfen sich "alle, die laufen, als Gewinner fühlen. Alle, die an solchen Läufen teilnehmen, müssen sich auch darauf vorbereiten und haben schon damit etwas Gutes für ihre Gesundheit getan."

Wie eine solche Vorbereitung für einen Freizeitläufer aussehen kann, das erfahren Interessierte am Vorabend des Alb Marathons aus dem Munde von Triathlon-Weltmeister Daniel Unger.

infos zum Sparkassen Alb Marathon gibt es unter www.albmarathon.de.

28. Alb Marathon

Samstag, 27. Oktober 2018

Veranstalter: DJK Gmünd

10 Uhr: Sparkassen Lauf über die drei Kaiserberge (50 km – 1070 Hm, Wertungslauf im Europacup Ultramarathon und Ostalb-Laufcup) – 9 Uhr: Start Genussläufer.

10 Uhr: Schüle Stafettenlauf (50 km, kein Wertungslauf für Ostalb-Laufcup).

10 Uhr: Gmünder TagespostRechberglauf (25 km, Wertungslauf Ostalb-Laufcup). Ziel Wallfahrtskirche Hohenrechberg.

11.45 Uhr: Umicore-Lauf mit Jugend- und Seniorenstafette (10 km, Wertungslauf Ostalb-Laufcup).

11.50 Uhr: DJK-Jugendlauf (Gmünder Jugendmeisterschaft).

ab 10.15 Uhr: 350 – 1050 m Sparkassen Bambini- und Schülerläufe.

Start: Bocksgasse bzw. Marktplatz Gmünd

Lauftraining:

Donnerstags um 18.30 Uhr (Treffpunkt Haupteingang Großsporthalle in der Katharinenstraße in Gmünd). Es wird häufig auf Teilabschnitten des Alb Marathons trainiert, für Anfänger und Fortgeschrittene.

Der Kreuzweg am Rechberg hinauf zur Wallfahrtskirche ist für manchen Läufer wirklich einer. Während die Spitzenläufer beim Sparkassen Alb Marathon hier auch laufen, gehen viele. Ankommen heißt das Ziel.

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